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Polizeirepression an der Velodemo im Zushg. der internationalen Aktionstage für Freiräume.
am nachmittag vom samstag, dem 12.04.08, haben sich in winterthur ca. 40 menschen versammelt, um sich gemeinsam mit dem velo die strasse zu nehmen. die demonstration fand im rahmen der internationalen aktkionstage für die verteidigung und erkämpfung von freiräumen und besetzten häuser statt.
so fuhren wir durch die stadt, um die geschichte der freiräume, die es gab oder noch gibt, zu thematisieren. dazu wurden mehrere reden gehalten und ein transpi aufgehängt.
nach ca. 1 stunde wollten wir über eine kleine brücke, die nur als fuss- und veloweg dient, um den kastenwagen hinter uns abzuhängen. auf der anderen seite versperrten aber die heranfahrenden staatsdiener mit ihren autos den weg und wollten sich formatieren. einem grossteil der demo ist es gelungen, die sperre zu durchbrechen. den hintersten velofahrerInnen wurde jedoch mit pfefferspray und gezücktem prügelstock die weiterfahrt verunmöglicht. da es ein viel befahrener veloweg ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass unbeteiligte betroffen waren.
einige menschen ausserhalb des kessels haben die situation beobachtet und mit feuerwerk ihrer solidarität ausdruck verliehen.
daraufhinn begann in der „velostadt“ winterthur eine hetzjagd auf velofahrerInnen. eine person wurde angefahren, indem ein ziviles bullen-auto mit überhöhter geschwindigkeit ihr den weg abgeschnitten hat, so dass eine gefährliche kollision unvermeidlich war. nach der verhaftung wurde derselben eine dna proben entnommen. dies erstens gegen ihren willen, d.h. ein arzt hat ihr blut entnommen, während zwei bullen sie bewegungsunfähig hielten. und zweitens ohne eine schriftliche verfügung der staatsanwaltschaft vorzulegen.
eine zweite person wurde ebenfalls in gewahrsam genommen. beide sind gleichentags wieder entlassen worden.
allen kontrollierten personen soll nun eine klage wegen teilnahme an einer unbewilligten demonstration blühen.

die art und weise, wie die polizei vorgegangen ist, zeigt einmal mehr die repressive politik der stadt. denn dass die demo einen friedlichen, informativen charakter hat, dürfte allen klar gewesen sein. es ging den bullen darum, zu zeigen, wer in der stadt erwünscht ist und wer nicht. doch auch in zukunft werden wir uns luft verschaffen und den raum nehmen, den wir brauchen und wollen, mit mitteln, die wir selbst bestimmen. das leben muss von niemandem genehmigt, bewilligt, erfragt oder gar erbettelt werden!


miete verweigern, kündigung ins klo-häuser besetzen sowieso!

die häuser denen, die sie bewohnen!

ihr seid reich und werdet reicher, wir sind viele und werden mehr!!!

heraus zum 1. mai, am 1. mai!!!!