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Am 6.10. werden geschätzte 10'000 SVP-AnhängerInnen durch die Berner Altstadt ziehen. Es sind jetzt schon diverse Aktionen und Gegenveranstaltungen geplant.

Aufruf des Bündnis Schwarzes Schaf:
6. Oktober: SVP nicht willkommen – ganz FEST GEGEN RASSISMUS
Samstag, 6. Oktober, 12 Uhr, Münsterplatz Bern

An die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Bern im Speziellen
An die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Landes im Allgemeinen

Zwei Wochen vor den Wahlen, am 6. Oktober 2007, will die SVP in der Berner Altstadt für „ihre Schweiz“ einstehen. Ein Marsch von 10'000 ParteianhängerInnen soll vom Bärengraben bis zum Bundesplatz ziehen; dies als Höhepunkt eines Wahlkampfes, der mit fremdenfeindlichen Plakatkampagnen, einem Personenkult, der an totalitäre Systeme erinnert und mit Angriffen auf demokratische Grundprinzipien wie der Gewaltentrennung geführt wird.
Wir wollen der SVP am 6. Oktober die Berner Altstadt nicht allein überlassen, genauso wenig wie wir unsere Zukunft rassistischer, demagogischer und unsozialer Politik überlassen werden. Unser Gesellschaftsmodell ist ein fundamental anderes und wir sind nicht bereit es widerstandslos aufzugeben. Wir stehen ein für Solidarität, Basisdemokratie und Grundrechte für alle.
Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich in Bewegung zu setzen, um diese Werte zu verteidigen.
Des Weiteren fordern wir diejenigen ExponentInnen aus Politik und Gesellschaft, welche die BrandstifterInnen bisher in biedermännischer Art und Weise zündeln liessen, dazu auf, endlich klipp und klar Stellung zu beziehen.

Wir laden deshalb dazu ein…
  • an der Kundgebung bzw. am Fest unter dem Motto „ganz FEST GEGEN RASSISMUS“ auf dem Münsterplatz teilzunehmen. Um 12 Uhr geht es los mit Musik und Ansprachen (Details zum Programm werden noch bekannt gegeben).
  • die Innenstadt zu „schmücken“, d.h. optisch klar zu machen, dass die SVP in Bern nicht willkommen ist. Wer keine Zeit hat selber Transparente, Fahnen, Plakate etc. zu malen, kann Exemplare via www.das-schwarze-schaf.ch bestellen.
Es grüsst Sie freundlich
das Schwarze Schaf
Unterzeichnende Organisationen (Stand 18.9):

 ACOR SOS-Racisme, Anarchistische Aktion Bern, Antifa Bern, Antifa Festival Bern, artifriciel, Fribourg, attac Bern, attac Schweiz, Autonome Antifa Freiburg im Breisgau, Autonome Schule denk:mal, Bern, Bündnis Alle gegen Rechts, Bern, C.E.D.R.I., Collectiv des Sans-Papiers La Côte, Culture Factory, Dafne - das feministische Netz Bern, espace noir, St. Imier, FAU - Freie ArbeiterInnen Union Bern, FAUCH Freie ArbeiterInnen Union Thun, Murifeld & Schweiz, Gassenküche der SIKB, Grüne Partei Bern-Demokratische Alternative GPB-DA, Grünes Bündnis Stadt Bern, G Sozialhilfe, Zürich, Info- und Plattenladen Romp, Luzern, Infoladen Bern, Junge Alternative JA!, Bern, JungsozialistInnen Schweiz, JS Fribourg, Juso Bern, kabba.ch (Komitee der Arbeitslosen und Armutsbetroffenen), Kurdisch-Türkisch-Schweizerischer Kulturverein KUTÜSCH, l'autre syndicat La Côte, Ligue Suisse des Droits de l'Homme, Longo maï, PdA Bern, PdA Schweiz, Queerrrage, SCAB, Valais , Solidaritätsnetz Region Bern für Menschen ohne geregelten Aufenthalt, Solidarité sans frontières , Solidarités, SP Stadt Bern


Track gegen die SVP-Pissers
Mitten in innerlinken Diskussionen begegnete uns gestern plötzlich und unverhofft die Vernunft. Sie flehte uns auf Knien an, wir sollen uns mal aufs Wesentliche konzenrieren und die Dinge beim Namen nennen (wie es in diesem Land ja so beliebt ist...). Pissers sind Pissers. Und alle Wege führen nach Bern. Vor allem am 6. Oktober. Einstehen für unsere Werte? Und wie!

Oli Second (Direct Raption) & Topfchopf

6.10.Alle nach Bern: SVP-Demo stören - Rassismus überwinden!
A LAS BARRICADAS!

Auf verschiedenen Ebenen, mit verschiedenen Mitteln: SVP bekämpfen!

JedeR kann/soll etwas gegen die rechtsextreme Partei tun, zeigen wir den RassistInnen, dass das Mass voll ist und dass wir sie weder in Bern noch sonstwo haben wollen.

-Hängt Plakate aus den Fenstern
-Entsorgt euren Kompost in der Demo
-Pfeifft sie aus
-Beschallt sie mit antirassistischer Musik
-Macht Gegendemos
-Verteilt Flugblätter
-Blockiert sie
-Schmeisst sie aus der Stadt
-Lasst euch was einfallen

Halt Stand Schwarz-Rotes Bern!
Autonome und @narchistische Gruppen

Stellen wir uns den RassistInnen entgegen!
Als seien Hetzkampagnen, gesetzliche Verschärfungen gegen MigrantInnen und fremdenfeindliche Hasstiraden von Christoph Blocher nicht genug, will die SVP nun ihr nationalistisches Denken auch auf der Strasse manifestieren. Wir haben langsam aber sicher die Schnauze voll von diesem rassistischen Müll.

6. Oktober ab 12.00 Uhr, Münsterplatz, Bern

www.aufbau.org
www.das-schwarze-schaf.ch

6. Okt : Wer wählt hat bereits verloren!
Idioten wählen, wir nicht!
Am 6. Oktober 2007 werden die Rassisten der SVP rund um ihren Führer Christoph Blocher in Bern demonstrieren. Unter sich nennen sie das den "Marsch auf Bern", offiziell heisst es "Einstehen für die Schweiz". Auf der Baustelle, in der Fabrik oder beim Putzen von Büros sehen wir, was dieser Staat mit uns im Sinn hat, für was sie einstehen wollen.
In Bern bietet sich jetzt die Möglichkeit, auf die einzige Art, die uns bleibt, uns und allen zu zeigen, dass wir uns das nicht länger gefallen lassen. Bisher schien es ein Problem für uns zu sein, dass wir nicht an den Wahlen teilnehmen dürfen. Sehen wir zu, dass der Schweiz unser Problem auf die Füsse fällt.

Nehmen wir uns die Strasse!
12.30 Uhr : Besammlung Nydeggbrücke / Nydeggasse vis à vis Bärengraben

Communiqué von Action Autonome : Du kannst polemisieren…
Im Versuch Minderheiten zu Kriminalisieren, die Jugend zu stigmatisieren und die sozialen Fortschritte zu zerstören, profitiert Blocher wieder einer Plattform um seine Botschaft auszukotzen. Seine Partei und er rufen ständig nach Recht und Ordnung, scheuen sich aber nicht willkürlich zu handeln wenn es ihnen passt und ohne Widerstand.

Die SVP zeigt sich wie eine faschistische Partei, wagen wir den Ausdruck die ihre Propaganda auf Demagogie und Populismus stützt. Ihr einziger Wert ist der sinnlose Patriotismus. Partei der Milliardäre für die Armen, das wird niemals gegen !

Schluss mit ruhigen Umzügen, sich vor diesen Wachhunden bückend. Wenn es zu spät sein wird, werden die gleichen Bullen die Ordnung im totalitären Staat erhalten. Schluss mit der Zusammenarbeit mit diesem politischen Medien Spektakel, es dauert schon zu lange. Wir wollen eine radikale Änderung, wir wollen alles und nach 150 Jahren Geduldwerden wir uns nicht mehr kontrollieren!

Versteht doch, dass eure Jugend erstickt, sich im Schlamm der Statistiken windend und mit Alkohol selbsttherapiert. Zwischen Ängsten und Unsicherheit vor der Zukunft in einer Gesellschaft, in der, der Blick des anderen mehr als alles zählt : Jacqueline(de quattro), wir sind hässig! Ja, wir greifen die Autorität an aber es ist kein Spiel! Dein System hat uns nur die Konkurrenz gelernt, doch wir wollen zu teilen lernen! Wie zerstören eure Schaufenster wir ihr unsere Träume zerstört.

¡No Pasarán !

Action Autonome

Am 6. Oktober ab nach Bern: Es gibt nichts zu feiern!

Zwei Wochen vor den Wahlen wird in Bern der Wahlkampf auf die Strasse getragen. Die rassistische SVP ruft auf zum "Marsch auf Bern" und erwartet 10'000 stolze Nationalisten. Als Reaktion darauf wird am selben Tag von diversen linken Parteien und Gruppen zu einem Fest aufgerufen, um die Werte der bürgerlichen Gesellschaft abzufeiern. Wir finden es gibt nichts zu feiern und nichts zu wählen!

Klar ist, dass sich die Rassisten der SVP nicht ohne Gegenwehr auf der Strasse versammeln können. Andererseits haben uns aber auch die linken Parteien nichts zu bieten. Wir lehnen diese Scheiss Gesellschaft grundsätzlich ab und werden uns an diesem Tag auch dementsprechend verhalten. Wir rufen alle die nicht wählen können, dürfen oder wollen dazu auf, es uns gleich zu tun.

6. Oktober: Ab nach Bern!

Kommitee Pro Jugendgewalt

Rückblick

Anti-SVP Aktionen in Bern am 6. Oktober
Am Samstag den 06. Oktober wollte die SVP im Rahmen ihres rassistischen Wahlkampfes durch die Stadt Bern ziehen. Einerseits rief das Komitee "Das schwarze Schaf" zu einer Gegenkundgebung auf dem Münsterplatz auf (Programm), andererseits hatten verschiedene Organisationen, zu direkten Aktionen gegen den SVP-Marsch aufgerufen.

Auf dem Münsterplatz fand ab 12 Uhr bis ca. 18.30 Uhr ein sehr gut besuchtes Fest gegen Rassismus statt. Zwischen den Konzerten, gab es verschiedene Redebeiträge und Statements. Mehr dazu auf der Homepage des schwarzen Schafes. Währenddessen fanden verschiedene, zum Teil militante Aktionen gegen den Aufmarsch der SVP statt. Das Konzept erwies sich dabei als äusserst erfolgreich, so konnte der Aufmarsch der SVP verhindert werden und diese konnte sich bei der Nydeggbrücke nur im Kreise drehen.
Die Berichterstattung in den Medien nahm zuweil äusserst kuriose Züge an, entsprach lediglich den SVP-Meldungen und offensichtlich nicht der Realität vor Ort.
Dank den vielfältigen Aktionen in der ganzen Stadt konnte die SVP nur eine gekürzte Abschlusskundgebung beim Bärengraben abhalten und die Veranstaltung auf dem Bundesplatz musste ganz abgesagt werden. Im nach hinein weint nun die SVP heuchlerisch von Meinungsfreiheit, dabei hatten sie doch selber im Rahmen ihres rassistischen Wahlkampfes mehrfach gezeigt, wie mit politischen Gegnern umgesprungen werden soll (so z.B. das Zottelgame).
Abschliessend kann festgehalten werden, dass alle Aktionen rund um Bern und in der restlichen Schweiz (so z.B. Zürich oder Genf) als Erfolg auf ganzer Linie gewertet werden können.

Sabotageaktion gegen SVP-Aufmarsch
Heute Morgen um 10.30 Uhr blockierten Autonome und Anarchisten 3 Autobahnausfahrten Wankdorf, Ostring und Neufeld in Bern. Die Wagen wurden abgebremst und dann mit Nägeln und Glasscherben wurde die Autos an der Weiterfahrt gehindert.

Der Schwarze Block als Wahlhelfer der SVP?
Der Schwarze Block sei Wahlhelfer der SVP gewesen, denn die Ausschreitungen in Bern hätten der SVP zum Wahlsieg verholfen, tönte es einhellig aus der Schweizer Medienlandschaft. Besonders die linken Parteien wurden nicht müde diese Aussage immer wieder als Erklärung für den Ausgang der Wahlen heran zu ziehen.

Doch welche Wahl?

Am 21. Oktober gingen nur die Hälfte der Stimmberechtigten wählen, die andere Hälfte hat - bewusst oder unbewusst - die Wahlen boykottiert. AusländerInnen und Jugendliche, welche einen grossen Teil der ArbeiterInnenschaft ausmachen wurden noch nicht einmal gefragt. Und zur Wahl stand wie immer nicht das System sondern nur VertreterInnen innerhalb desselben.

Und welcher Wahlsieg?

Die SVP ist bereits seit 4 Jahren die wählerInnenstärkste Partei der Schweiz. Diese Schweiz wird seit Anbeginn von einem bürgerlichen Block regiert, daran ändern auch die beiden BundesrätInnen der SP nichts. Der Eintritt der SP in den Bundesrat war überhaupt erst möglich, nachdem sie ihre sozialistischen Forderungen aufgegeben hatte und so zur bürgerlichen Partei mit leicht sozialem Anstrich wurde. Die Schweiz war vor dem 21. Oktober bürgerlich regiert und kapitalistisch organisiert und sie ist es auch heute noch.

Wer zahlt, gewinnt

Den Aufstieg von der kleinen Bauern-, Bürger- und Gewerbepartei zur Massenpartei erlangte die SVP vor allem durch eine in letzter Zeit offen rassistische Politik, welche die latent vorhandenen fremdenfeindlichen Tendenzen in der Bevölkerung ansprach und zu schüren vermochte. Der Wahlkampf der SVP wurde professionell geführt und Geld spielte dabei offensichtlich keine Rolle. Rund 5'000'000.- Fr.(liebe genossInnen - es waren mehr als 15 millionen) wurden alleine nach Angaben der SVP investiert. Der Betrag dürfte aber tatsächlich viel höher sein, wenn wir an die vielen Elemente dieser Kampagne denken: die weltweit berühmt gewordenen Schäfchenplakate, das Zottelgame, indem gegen AusländerInnen und Linke gehetzt wird, eine vollständig auf Bundesrat ?Duce? Blocher fixierte Verschwörungstheorie, ganzseitigen Zeitungsinserate, Blocher-TV, Massenaufmarsch, ?Himmel und Hölle? und weitere Propaganda-Videos...

Angesichts dieser massiven Wahlkampagne und dem enormen Mitteleinsatz erscheint ein Stimmenzuwachs von drei Prozentpunkten eine doch eher bescheidene Ausbeute zu sein. Den Punktegewinn der SVP jetzt mit den Krawallen zu begründen erscheint vor diesem Hintergrund mehr als fragwürdig. Die Begründung wird für uns auch nicht glaubhafter, nur weil Medien und PolitikerInnen dies weiterhin in selten gesehener Eintracht behaupten.

Wer zahlt, befiehlt

Warum will man uns aber dieses Bild übermitteln? Warum wurde nicht über die mehreren tausend DemonstrantInnen berichtet, die sich der SVP mit bunten Aktionen entgegenstellten? Warum wurde nicht über die Solidarität der AnwohnerInnen berichtet, die Antifas in ihre Hauseingänge flüchten liessen um sie vor der Polizei zu schützen? Über die PassantInnen, die applaudierten? Warum überhaupt diese Schuldzuweisungen an RevolutionärInnen und AntifaschistInnen?

Die Tagesmedien entblössen hier ihr wahres Gesicht. Die ?vierte Gewalt? im Lande ist letztlich eine bürgerliche Instanz, welche sich sobald Risse im System sichtbar werden, mit aller Kraft auf die Seite des Staates und des Kapitals stellt. Mit der absurden Behauptung, wer etwas gegen die SVP mache, nütze ihr nur, wollen sie die Bewegung lähmen. Indem die Medien den Menschen, die den Marsch der SVP verhindert haben, ein schlechtes Gewissen machen, sollen zukünftige Aktionen im Vornherein sabotiert werden. Allgemeine Ohnmacht soll an die Stelle von Widerstand treten. Auch die Taktik ?teile und herrsche? wird wieder einmal angewendet: Die AntifaschistInnen sollen sich durch die ?Gewaltfrage? selbst zerfleischen.

Selbst kritische JournalistInnen haben dabei keine Wahl, da sie auf den Goodwill ihrer Redaktion angewiesen sind, welche wiederum von den BesitzerInnen und dem Verwaltungsrat (hier lohnt sich ein Blick zum Beispiel in das Organigramm von Tamedia) abhängig ist. Zudem ist klar, dass auch die Medien nicht auf Werbeeinnahmen verzichten können - streng nach dem Motto: Wessen Brot sie essen, dessen Lied sie singen.

Aussen rot und innen?

Bei den Linken Parteien, allen voran der SP, erklärt sich diese Sündenbocksuche nicht zuletzt aus ihren eigenen Wahlschlappen. Nicht fähig, selbst eigene Themen in den Wahlkampf einzubringen, suchen sie nun bei andern die Fehler für ihr eigenes Versagen. Selbst wenn man uns nachsagt, dass wir als AnarchistInnen wenig vom Wahlkampf verstehen, ist uns dennoch aufgefallen, dass grosse Teile der Linken sich alleine auf die Person Blochers konzentrierten - wobei politische Inhalte gänzlich auf der Strecke blieben - während der andere Teil bestrebt war, die SVP mit eigenen Forderungen rechts zu überholen (Knast für 14-jährige, Demoverbote, Gassen(küchen)hatz...). Diese Unentschlossenheit zeigte sich bei der SP sowohl darin, dass Wahlplakate zwar entwickelt, im letzten Moment jedoch zurück gezogen wurden, als auch im inflationären Gebrauch von Distanzierungen - es fehlte nur noch eine Distanzierung der SP gegenüber sich selbst. In Anbetracht dieses ?Wahlkampfes? ist es für uns ein Rätsel, wie es die SP überhaupt geschafft hat, zweitstärkste Partei zu bleiben.

Gegen Gewalt?

In einem Punkt aber sind sich SP, grosse Teile der Grünen, die Medien und die restlichen bürgerlichen Kräfte bis aufs Haar gleich. Ihre scheinbare Ablehnung der Gewalt ist heuchlerisch. Solange die Gewalt von den Besitzenden des staatlichen Gewaltmonopols (Polizei, RichterInnen) oder den KapitalistInnen (strukturelle Gewaltformen wie Ausbeutung) ausgeht, haben sie nämlich kein Problem damit. Im Gegenteil, sie unterstützen diese Gewalt sogar. Erst wenn das Gewaltmonopol durchbrochen wird - oft gerade wenn sich Menschen direkt gegen dieses System und seine Auswüchse zu wehren beginnen - sprechen sie überhaupt von ?Gewalt?.

Kampf auf der Strasse, Kampf in der Fabrik...

Alle wollen sie uns weiss machen, jene Gewalt vom 6. Oktober habe unseren Anliegen nur geschadet. Doch wir wissen, dass das nicht stimmt. Denn wir haben gezeigt, dass sich RassistInnen auch mit Grossaufmärschen und unter Polizeischutz nicht sicher fühlen können, wenn AntfaschistInnen und RevolutionärInnen Widerstand ankündigen und leisten. Und wir haben die Fronten geklärt, indem wir die angeblich ?neutralen? Medien entlarvt haben. Wir haben gesehen, dass sich Widerstand und direkte Aktion lohnen, dass wir gewinnen können, wenn wir uns organisieren und zusammen halten! An diesen Erfolg gilt es anzuknüpfen. Bauen wir den Druck der Strasse aus und machen wir Druck in den Fabriken, auf den Baustellen, in den Schulen, den Quartieren...

...das ist unsere Antwort auf ihre Politik

Für uns gilt auch heute noch, was wir bereits am 7. Oktober gesagt haben: ?Wir brauchen uns nicht zu schämen; im Gegenteil, wir können stolz sein. Wir haben es geschafft einer Partei, die für Führerkult, Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus, Sozialdarwinismus und Kapitalismus steht, den Zutritt in unsere Stadt zu verwehren - wir haben Stand gehalten!?

der Kampf geht weiter - jetzt erst recht!

Anarchistische Aktion Bern, Autonome Gruppe Bern, Bündnis Alle gegen Rechts, Freie ArbeiterInnen Union Bern, Organisation socialiste libertaire Biel

Zum Bericht „Polizeieinsatz am 6. Oktober“
Das Komitee "Schwarzes Schaf", das am 6. Oktober die Kundgebung auf dem Berner Münsterplatz organisiert hatte, kommentiert in nachfolgendem Brief den Bericht des Rechtsanwaltes Peter Schorer, der gestern erschienen ist. Schorer war vom Gemeinderat beauftragt worden, zum verhinderten SVP-Marsch auf Bern einen Bericht der Stadtpolizei zu begutachten.
Den Bericht gibts auf www.das-schwarze-schaf.ch als Download
Bern, 20.12.2007

Sehr geehrter Herr Schorer
Sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats
Sehr geehrte Medienschaffende

Das Komitee Schwarzes Schaf hat den Bericht von Peter Schorer im Zusammenhang mit dem verhinderten SVP-Marsch vom 6. Oktober 2007 zur Kenntnis genommen.

Wir stellen fest:
•Dass der Bericht nur Aspekte der Polizei- und Gemeinderatsarbeit dokumentiert und sich dabei hauptsächlich auf Angaben der Polizei und des Gemeinderates selber stützt. Es wurde unterlassen, Wahrnehmungen Dritter einfliessen zu lassen. Eine umfassende Aufarbeitung würde mehr brauchen als die Aussagen von Polizei und Politiker. Die Szenarien werden verzerrt dargestellt. Die Realitäten sind vielfältiger, als sie in diesem Bericht dargestellt werden.
•Dass Erläuterungen und Anmerkungen unsererseits nicht in den Bericht eingeflossen sind und dass unser Angebot, für Fragen zur Verfügung zu stehen, nicht angenommen wurde.
•Dass Herr Schorer stattdessen unser E-Mail ohne unser Einverständnis an die SUE weitergeleitet hat, obwohl das E-Mail klar an Herrn Schorer adressiert war.
•Dass im Bericht ein Ausbau der nachrichtendienstlichen Methoden gefordert wird. Wir weisen daraufhin, dass sich die Polizei in den Tagen vor dem 6. Oktober nicht nach unserer Einschätzung der Lage erkundigt hat. Der Nachrichtendienst ist nach der Pensionierung von Fritz Schlüchter offenbar nicht einmal mehr in der Lage, Zeitungen gründlich zu lesen und nahe liegende Schlüsse zu ziehen.
•Dass der tränengasbedingte Ausfall des Polizisten, der am 6. Oktober mit dem Ordnungsdienst des Komitee Schwarzes Schaf in direktem Kontakt hätte stehen sollen, mit keinem Wort erwähnt wird.
•Dass Gemeinderat Hügli lügt. Hier seine Äusserung, welche er anlässlich des Gespräches mit Daniele Jenni und Herrn Gabi gemacht hat und nun offenbar dementiert: „Wenn ihr euch einen Platz schnappt, und es bleibt friedlich, muss die Polizei nicht intervenieren.“ Herr Gabi und Herr Hügli gingen sogar soweit, den Einsatz einer mobilen Bühne vorzuschlagen, so dass sich das Problem des - formell unbewilligten – Aufbauens der Infrastruktur nicht stellen würde.
•Dass der Bericht vom Gemeinderat eine engere Begleitung von Kundgebungen wünscht. Wir haben im Vorfeld des 6. Oktobers alles versucht, den Gemeinderat zu mehr Engagement zu drängen, in dem wir etwa das Bewilligungsgesuch direkt an ihn gerichtet haben. Wir waren sehr erstaunt darüber, dass sich der Gemeinderat als solcher nicht äusserte sondern derart passiv blieb. Wir hatten den Eindruck, der Gemeinderat wolle sich aus der Verantwortung stehlen.
•Dass die Polizei und Herr Schorer offenbar noch nie eine Infrastruktur für eine Veranstaltung mit 5000 Personen aufgebaut haben. Im Bericht steht, wir hätten um 11 Uhr mit dem Aufbau begonnen (also eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn). In Wahrheit begann der Aufbau der Bühne um 8 Uhr und es wäre für die Polizei ein leichtes gewesen, diesen Aufbau zu unterbinden. Sie tat dies nicht, weil wir eine Zusage hatten unseren Anlass durchführen zu können und weil es politisch unmöglich war unseren Anlass zu verhindern.
•Dass noch immer vom Einsatz einer „unbekannten Flüssigkeit“ gegen Polizisten gesprochen wird, obwohl es sich dabei laut Zeugenaussagen um Brunnenwasser gehandelt hat, das mit einer pinken Wasserpistole verspritzt wurde und sich mit polizeilichem Tränengas verbunden haben dürfte.

Wir erinnern daran:
•Dass das Komitee Schwarzes Schaf zu einer friedlichen Kundgebung auf dem Münsterplatz aufgerufen hatte und bereits im Vorfeld an zwei Pressekonferenzen kommuniziert wurde, man könne nur die Verantwortung für den Münsterplatz übernehmen, da es klar sei, dass sich auch anderswo Bernerinnen und Berner gegen den „Marsch auf Bern“ wehren würden. Dass es auf dem Münsterplatz friedlich geblieben ist, wird auch im Bericht von Peter Schorer erwähnt. Nicht erwähnt wird, dass die OrganisatorInnen einen umfangreichen Ordnungsdienst auf dem Münsterplatz gewährleistet hatten.

Wir fragen uns:
•Wie zukünftig noch Personen gefunden werden sollen, die im Rahmen eines Ordnungsdienstes mit der Polizei in Kontakt treten, wenn wegen genau dieser Kontaktaufnahme mit einer Anzeige zu rechnen ist.
•Wie der Gemeinderat – selbst von seinem Elfenbeinturm aus – nicht mitbekommen haben konnte, dass ein „Marsch auf Bern“ durch die Altstadt unmöglich unwidersprochen hingenommen werden würde (selbst mit 1000 Polizisten).
•Welches Verhältnis Herr Schorer zum Datenschutz pflegt (in Bezug auf die Weiterleitung unseres Mails).

Wir fordern:
•Von Herrn Schorer: Eine Entschuldigung bezüglich der Weiterleitung unseres E-Mails an die SUE und Auskunft über seine diesbezüglichen Beweggründe.
•Von Gemeinderat Stephan Hügli: Auskunft über die Verwendung und Verbreitung dieses Mails.
•Von der Polizei bzw. von Herrn Hügli: Offenlegung der Kriterien für die bisher offenbar völlig willkürliche Verhängung von Bussen an politisch aktive BürgerInnen mit der Anschuldigung „Aufruf zu unbewilligter Kundgebung“.

Zum Schluss möchten wir die Medienschaffenden dazu anregen, über Weihnachten in aller Ruhe mal darüber nachzudenken, ab welchem Punkt sie nicht mehr beobachten sondern selbst zu Akteuren werden. Diesbezüglich einige mögliche Fragestellungen:
Wie kann ich als Medienschaffender am besten auf Ausschreitungen mobilisieren? (1) Berichte ich über Geschehnisse, die ich tatsächlich miterlebt habe oder berichte ich über die von anderen Medien verbreitete „Realität“ ? (2) Wie manipuliere ich Meinungen ohne dabei erwischt zu werden? (3)

Frohe, besinnliche Weihnachten wünscht
Komitee Schwarzes Schaf
www.das-schwarze-schaf.ch
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(1) Beispiel: Ausstrahlung einer Diskussionssendung unter dem Titel „Brennt Bern am 6.10.?“ bereits Tage im Voraus.
(2) Beispiel: Behauptung in der Weltwoche, die Bühne auf dem Münsterplatz sei schon am Vortag aufgebaut worden, was später in weiteren Zeitungen (Bund) als Fakt dargestellt wurde.
(3) 10vor10 vom 8.10.: Es werden Passanten in New York befragt, nachdem die New York Times über Bern und die SVP berichtet hat. Ein Passant sagt auf Englisch, er sei erstaunt, dass in der Schweiz Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ein Problem darstellten. In der deutschen Übersetzung des Sprechers ist er dann zusätzlich noch über die Ausschreitungen empört. Im selben Beitrag wird eine selektive Auswahl von Artikel aus dem Ausland gezeigt. Da offenbar nicht genügend Schlagzeilen gefunden wurden, welche die Ausschreitungen und nicht die rassistische SVP-Politik ins Zentrum rückten, wurde kurzerhand eine Schlagzeile von letemps.ch reingeschmuggelt.

Anti-Blocher-Demo in Lausanne vom 18.09.2007
1500 bis 2500 Personen demonstrierten gegen den Besuch von Blocher an der Wirtschaftsmesse "Comptoir Suisse" in Lausanne. Nach der Demo lieferten sich ein paar Dutzend Personen Krawalle mit der Polizei.
Mit 1500 bis 2500 sind viel mehr Leute gekommen als erwartet. Die Leute kamen vor allem aus Lausanne und Umgebung, aber auch aus Genf und dem Wallis. Es wurde ein grosses Transpi aufgehängt mit der Parole: "ni moutons blancs ni moutons noirs: le racisme ne passera pas par nous". Blocher und sein Publikum - das vor allem aus älteren Semestern bestand - konnte jedoch nicht gestört werden.
Gegen 19 Uhr wurden ein paar Scheiben zerstört, worauf die Polizei mit Tränengas antwortete. Die Krawalle dauerten danach über zwei Stunden lang. Die Bullen verhafteten zwei bis drei Personen.

SCAB (Section Carrément Anti-Blocher): Communiqué de presse
Le SCAB, groupe Antifa valaisan uni contre le racisme et toutes formes de discriminations,
dénonce le mensonges, l’hypocrisie, et toute la discrimination une fois de plus constaté sur la jeunesse par les médias de masses, les politiciens de gauche ou de droite ainsi qu’une certaine tronche de la population romande voir majoritaire.......

Si ces émeutes on était commises, c’est par raz-le-bol général de la jeunesse en Suisse Romand. Nous constatons de plus en plus de préjugés envers les jeunes, surtout d’origine étrangère ou marginal. Voyous par-ci, délinquants par-là, on entend quasiment quotidiennement ces préjugés fondés sur aucun sens. Nous dénonçons le racisme dans toute sa forme en Suisse. Nous dénonçons la monté spectaculaire de l’extrême droite et ses branches ultras xénophobes et aux idéologies néo-fascistes.

Nous somme pour la liberté d’expression même quand celle-ci dérive sur des propos raciste. Nous sommes pour le mélange des peuples et cultures différentes en Suisse et dans le monde.

Nous dénonçons les actes de la police lors de simple contrôle ou lors d'interpellation musclée sans souvent avec des motifs valables. Nous dénonçons les médias de masses comme collaborateurs avec la police dans les manifestations de groupes autonomes indépendantiste ou pacifiques. Nous dénonçons les médias pour leurs diffamations du mythe ou légende « Black Bloc » purement inventé par les médias depuis les émeutes de Seatle - USA

Nous disons stop à cette monté de la répression envers certains groupes indépendants et autonomes, qui luttent contre toutes formes de racismes, de sexisme, ou de fascisme. Le SCAB continuera sa lutte contre les discriminations et le racisme en Valais et ailleurs. Nous nous soucions de notre avenir, de nos vie. Le 24H, journal vaudois, nous décrit comme groupe qui n a pas cautionné ces émeutes . Notre réponse est simple « Qui sème la pluie, récolte la grêle ».

Fichez, photographez, arrêtez des jeunes, des réfugiés, contrôlez, abusez……..
Un jour au l’autre tout se paye, personnes n’est en dessus des lois de la vie, c’est pas en matraquant les personnes faible, que nos idéologies vont se faiblir. Nous vivons dans une époque hypocrite et fasciste comme 14/18-39/45. Le pire c’est que la plus part des médias cautionnent tout cela, et pire encore, que le racisme, c’est la pédophilie médiatique. Mais cela, on préfère fermez les yeux dessus, ç’a arrange certaines personnes hautes placée et c’est mieux de parler de petits casseurs qui se réunissent le week end pour cassé du flics………….. un mensonge de plus.......

En conclusion, continuez votre politique fasciste pour maintenir le peuple en léthargie. Cautionnez pour un futur dégradant. Mais nous, la jeunesse, la viellesse, nous lacherrons pas cette résistance, multipliez vos forces de police, nous multiplierons notre rage, notre envie de changez ce monde, notre fierté à lutter pour des causes justes et humbles.

A bonne entendeur………..SCAB ( Sion) ( loin des rêves, loin de l'idéal )