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Demo am Samstag 10. März um 13.30 am Hechtplatz in Zürich
"Heute, im imperialistischen Stadium des Kapitalismus hat die Frauendiskriminierung ein anderes Gesicht als früher. Hier in den Industriemetropolen zeichnet sich die Situation durch ein gleichzeitiges Nebeneinander von Fortschritten und Rückschritten aus: Einerseits hat sich für die Frauen z.B. im Bildungsbereich, bzgl. der Mutterschaftsversicherung oder in der Erwerbsarbeit, die sich in den letzten 30 Jahren fast verdoppelt hat, vieles positiv verändert. Frauen in den Metropolen verfügen heute vermehrt über ihren eigenen Lohn und bestimmen selbst, in welcher Familienform sie leben wollen. Andererseits hat sich für die Frauen auch hier in der Schweiz nicht grundsätzlich etwas verändert. In der Berufswahl verfolgen junge Frauen noch mehrheitlich traditionellen Muster, bei der Haus- und Familienarbeit leisten Frauen den Löwinnen-Anteil, verdienen weniger als Männer und sind mit mehrfacher Belastung konfrontiert. Der Ruf nach mehr Freiwilligenarbeit im Sozial- und Gesundheitsbereich sowie bei der Betreuung älterer Menschen spekuliert mit der „aufopfernden Rolle“ und der Gratisarbeit der Frauen. Weltweit zeigt sich die Frauendiskriminierung aufgrund unterschiedlicher politischer und ökonomischer Bedingungen in unterschiedlichem Ausmasse. Frauen sind am härtesten von Krieg und Krise, von sexueller Gewalt und Ausbeutung betroffen. Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Genitalverstümmelungen sind für viele Frauen dieser Welt nach wie vor Realität ihres und ihrer Töchter Leben. Die Verschärfung des Asylgesetzes, welches frauenspezifische Fluchtgründe weiterhin nicht anerkennt und ein eigenständiges Aufenthaltsrecht für MigrantInnen weiter erschwert, schafft Voraussetzungen, die Errungenschaften jahrzehnterlanger Frauenkämpfe zu untergraben. Billige oder irreguläre Frauenarbeitskräfte aus dem Trikont werden nicht nur im Sexgewerbe, sondern auch in der Familien- und Hausarbeit eingesetzt. Reaktionäre und fundamentalistische Entwicklungen, die Verschärfung der Ausländer- und Asylgesetze, die zunehmende Verarmung und Vereinsamung vieler Menschen auch hier in der Schweiz, Sparmassnahmen und Sozialabbau in allen Bereichen und daneben fette Löhne und Profite für Manager und Unternehmer zeigen die Realität des weltweiten kapitalistischen Systems. Die patriarchalen Strukturen und die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung sind ein zentraler Stützpfeiler zur Aufrechterhaltung der bestehenden Machtverhältnisse. Um unsere frauenspezifischen Interessen durchzusetzen, kämpfen wir gemeinsam und solidarisch gegen Frauendiskriminierungen und sexuelle Gewalt hier und international!

Gegen die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung!
Das private ist ökonomisch und politisch!
Für die Anerkennung frauenspezifischer Fluchtgründe!
Keine Frau ist illegal!
Hoch die internationale Solidarität!
Kommt alle an die 8. März Demo am Samstag 10. März um 13.30 am Hechtplatz in Zürich!

Revolutionäres Frauenbündnis zum 8. März"

Flyer: http://ch.indymedia.org/images/2007/02/46802.png