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In der Nacht auf Heute (27.12.10) hat die Aktionsgruppe „Klassensolidarität“ (AGK) in Winterthur gleichzeitig zehn Wohnhäuser von SVP-Exponenten mit einer Botschaft versehen.
 
In der Nacht auf Heute hat die Aktionsgruppe „Klassensolidarität“ (AGK) in Winterthur gleichzeitig zehn Wohnhäuser von SVP-Exponenten mit einer Botschaft versehen. Damit will sie ihre Solidarität mit den ausländischen Lohnabhängigen zum Ausdruck bringen, welche immer häufiger und unverfrorener zur Zielscheibe angstschürender SVP-Politik werden. Die Kritik der AGK richtet sich jedoch nicht gegen eine einzelne Partei, sondern gegen die dahinter liegende Tendenz des Kapitalismus seine Probleme auf Randgruppen abzulenken. Mit ihrer Aktion ruft die AGK dazu auf, der Fremdenangst den Zusammenhalt aller Arbeitnehmenden unterschiedlicher Nationalität entgegen zu setzen.
 
Nathalie Rickli und Rainer Heuberger besucht!
Unter den gekennzeichneten Häusern ist auch jenes der Nationalrätin Nathalie Rickli und die Villa des „Siska-Immobilien“-Besitzers Rainer Heuberger. Mit Graffitis wie „Klassenkampf statt Fremdenangst“ will die AGK dafür sensibilisieren, dass der Graben in der Weltgesellschaft nicht zwischen den Arbeitenden unterschiedlicher Nationalität verläuft, sondern zwischen den ArbeiterInnen und den InteressenvertreterInnen des Kapitals im Allgemeinen.

Überall die gleichen Probleme
Egal ob in England, Island, Spanien, Frankreich, Griechenland, Portugal, Serbien oder der Schweiz, überall spürt der Grossteil der Gesellschaft die, durch die Krise ausgelösten, Angriffe auf ihre Lebensbedingungen. Überall wird die breite Masse der Bevölkerung für die Pleite der grossen FirmenbesitzerInnen zur Kasse gebeten. Hinter all diesen Massenentlassungen, Sparprogrammen, Reallohnkürzungen, Arbeitszeitverlängerungen, Rentenalter-Erhöhungen etc. steht in letzter Instanz das Interesse des Kapitals, sich wieder besser verwerten zu können.

Nur zusammen sind wir stark!
Angesichts dieser, sich international abzeichnenden Angriffe und der globalen Verflechtung von Kapital und Regierungen, ist es zwingend notwendig sich als AngestellteR, ArbeiterIn, ArbeitsloseR, StudentIn oder RentnerIn nicht mehr in nationale Gruppen spalten zu lassen, sondern sich als Teil einer internationalen Klasse zu sehen, deren materielle Bedürfnisse nur im gemeinsamen Kampf gegen die Interessen des Kapitals geltend gemacht werden können.

Kein Kapitalismus ohne Rassismus!
Die Geschichte zeigt, dass die kapitalistische Gesellschaft in Krisen dazu tendiert, die, durch die Funktionsweise des Kapitalverhältnisses hervorgerufenen, Probleme verkürzt anzugehen und auf Randgruppen zu proijezieren. Die aktuelle Stimmung gegen AusländerInnen, aber auch die auftretende verkürzte Kritik am Finanzsektor, als alleiniger Urheber für die aktuelle Krise, fusst auf der gleichen Logik, wie das Aufkommen des Faschismus während den dreissiger Jahren. Die Politik der SVP ist Ausdruck dieser Tendenz. Indem sie die einheimischen Lohnabhängigen gegen die ausländischen aufhetzt, verschleiert sie deren objektive Gemeinsamkeit als gesellschaftliche Klasse und ist von diesem Standpunkt anzugreifen.

Gegen das Konstrukt von Nation und Rasse - Für uns gibts nur eins: Klasse gegen Klasse!