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schon fast ein Jahr sitzen Sarah Shourd, Shane Bauer und Josh Fattal im Iran in Haft, nachdem sie bei einem angeblich illegalen Grenzübertritt von Grenzpolizisten festgenommen wurden.
Seither werden die drei jungen Amerikaner unter Spionageverdacht, aber ohne formelle Anklage im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran festgehalten. Der Fall sorgte damals nicht nur in den USA, sondern auch bei uns für Schlagzeilen. Die Medien verschwiegen allerdings, dass es sich bei den dreien nicht einfach um abenteuerlustige Touristen handelte, sondern um anarchistische Aktivisten, die zu dieser Zeit gerade in verschiedenen sozialen Projekten in der Region aktiv waren. Shane, ein Journalist, hatte kurz zuvor in einem Artikel für "The Nation" die Existenz von irakischen Todesschwadronen aufgedeckt, die durch die US-Armee ausgebildet worden waren. Sarah unterrichtete irakische Flüchtlinge, und war gerade mit der Fertigstellung eines Artikels über Frauenkämpfe in Syrien beschäftigt. Josh hatte für ein internationales Publikum in China, Südafrika und Indien bereits Studiengänge in sozialer Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit organisiert und durchgeführt, bevor er in den Nahen Osten reiste. Zudem waren die Drei aktiv in einem Lager in Damaskus, wo sie bis zu ihrer Verhaftung zusammen mit palästinensischen Flüchtlingen lebten.
Nur dank einer abrupten Erkältung konnte Shon Meckfessel, ein enger Freund von Sarah, Shane und Josh, nicht an der Wanderung im irakisch-iranischen Grenzgebiet teilnehmen, auf der die drei festgenommen wurden. Ebenfalls international aktiver Anarchist macht es sich Shon seither zur Aufgabe, über die Lage der drei Inhaftierten und ihre vorgängigen Arbeiten im journalistischen und sozialen Bereich zu berichten.
 
Eine ausführliche Übersicht über ihre Aktivitäten vor der Festnahme findet sich hier: