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Liebe Freundinnen und Freundem, Cüplisozis, Gewerkschaftsbonzen und sonstige BratwurstfresserInnen

Wir nehmen uns heute weltweit die Strassen, um für unsere Rechte und gegen die kapitalistische Logik zu kämpfen. Die einen stürzen Cüpli an Cüpli in ihre still gewordenen Münder, die anderen gehen auf die Strassen, beteiligen sich an Aktionen, weil sie nicht einverstanden sind mit ihrer Situation in dieser Gesellschaft.

Die Geschichte des ersten Mai ist eine lange und kämpferische, doch wenn wir uns auf den Strassen dieser Welt umschauen, geht diese Geschichte gerne vergessen. Kein Wunder, gilt der 1. Mai doch bei sozialdemokratischen Parteien und gut verdienenden GewerkschaftsfunktionärInnen als Volksfest und nicht als radikaler Kampftag. Ein Affront
gegen all die Menschen, die von diesem System bis aufs Letzte ausgebeutet werden. Ein Affront gegen all die Menschen, die nicht auf der Seite der GewinnmaximiererInnen und Wirtschaftsstrategen/-innen stehen.

Seit Jahren setzt der Kapitalismus seine Interessen mehr und mehr durch, seit Jahren läuf der Angriff von oben auf die Sozialsysteme und die Arbeitsbedingungen, seit Jahren prangert eine weltweite Bewegung die Ungerechtigkeiten dieses Systems an. Warum halten so viele Menschen noch still? Warum krepiert der Kapitalismus nicht endlich?

Arbeitskämpfe sind aktuell. Swissmetal, Filtrona, GateGourmet usw. beweisen es. Wer sich in dieser Situation mit RepräsentantInnen an einen Tisch setzt, um die „soziale Frage“ zu erörtern, macht sich zu deren HandlangerIn. Weg mit den historischen Kostümen! Wo heute Kämpfe laufen, sei es in Argentinien oder Frankreich, sind solche Konzepte längst überholt. Die Leute organisieren sich selbst und lassen sich nicht mehr bevormunden. Weltweit werden wilde Streiks durchgeführt, solche Prozesse müssen wir beobachten, daraus lernen und mitmachen!

Die Geschichte hat gezeigt, dass nur radikale Veränderungen in der Arbeitswelt auch Veränderungen in der Gesellschaft hervorbringen. Unser Ziel ist, eine nicht-kapitalistische Gesellschaft zu schaffen, die sich fernab von Habgier, Sexismus, Ausgrenzung und Staat organisiert!

Doch der 1. Mai bedeutet für uns nicht nur Kampf zwischen den Klassen, sondern auch Kampf gegen die Staatengebilde, welche das autoritäre System verkörpern. Wir haben eine klare Nachricht zu überbringen:

Wir gehen heute auch für unsere Freundinnen und Freunde in den Knästen auf die Strasse, verlangen ihre Freiheit und grüssen sie solidarisch. Wir demonstrieren heute auch für mehr autonome Freiräume und denken an das besetzte SIDI-Areal. Wir rufen heute auch zum emanzipierten Frauenkampf und zur Gleichstellung Homosexueller auf und kämpfen gegen Ausbeutung von Mensch, Tier und Boden. Und wir erteilen auch heute allen faschistischen Auswüchsen eine Absage!

Bringen wir unser politisches Feuer unter die Ärsche der Wirtschaftsstrategen!

Kämpfen wir Schulter an Schulter gegen die kapitalistische Logik und deren Auswüchse an!

Nieder mit allen autoritären Strukturen – Für eine herrschaftsfreie und solidarische Gesellschaft!

Libertäre Aktion Winterthur LAW
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