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Am Samstag, 22. Mai 2010, wird in Solothurn zum vierten Mal gegen Rassismus gekickt www.antiracup.ch

Der Antira-Cup

Geschichte

Die Idee von antirassistischen Fussballturnieren ist nicht neu. Seit mehreren Jahren findet in Bologna (Italien) die "Mondiali Antirazzisti" mit über 200 Teams aus aller Welt statt. Dieser Anlass diente vor rund drei Jahren als Input bzw. Motivation etwas Ähnliches in Solothurn aufzubauen.

Aus diesem Grund haben wir – ein Haufen zusammen gewürfelter Jugendlicher aus der Region Solothurn – den "Antira-Cup Soletta" ins Leben gerufen. Dieser konnte 2007 gleich bei der ersten Austragung in die Antifa-Kampagne "Die Dinge in Bewegung bringen" integriert werden. Der "2. Antira-Cup Soletta" wurde ein Jahr später erfolgreich durchgeführt. Die Vorbereitungen für die dritte Austragung laufen auf Hochtouren.

Indes bildet der Urcup in Solothurn erstmals den Startpunkt zu einer kleinen Reihe antirassistischer Fussballturniere. In diesem Sommer finden nämlich auch in Bern und Luzern Fussballturniere unter dem Motto "LOVE FOOTBALL – HATE RACISM" statt. Der Anlass erhält damit eine noch breitere Promotionsplattform. Fortsetzung erwünscht!

Was wir wollen

Mit der Durchführung der Antirassistischen Fussballturniere wollen wir auf kreative Art und Weise der Allgegenwärtigkeit von Rassismus in unserer Gesellschaft entgegenwirken. Denn: viel zu oft wird mit Rassismus Politik gemacht und versucht, fremdenfeindliches Gedankengut gesellschaftsfreundlich zu verankern – oftmals in latenter Hinsicht. Zudem werden gezielt sehr junge Leute von rechtsradikalen, faschistischen Gruppen umworben, um jene für ihre menschenverachtenden Ideen zu begeistern und orientierungslosen Jugendlichen einen verführerischen Akzeptanzraum zu bieten.

So wollen wir insbesondere Jugendliche auf das Thema aufmerksam machen bzw. sie dafür sensibilisieren. Ein Fussballturnier, bei welchem Spass und Austausch zwischen den verschiedenen TeilnehmerInnen im Vordergrund stehen, sehen wir als optimale Möglichkeit dazu.

Denn wir glauben, dass die rassistische Hetze und Stimmungsmache nicht nur unnötig ist, sondern sich darin eine ernsthafte Gefahr birgt, welcher aus unserer Sicht möglichst breit und lautstark entgegengewirkt werden muss.

Der Anlass ist selbstragend und nicht profitorientiert!

Fairplay

Wie schon bei den ersten beiden Austragungen in Solothurn wird auch in diesem Jahr an den antirassistischen Fussballturnieren auf Schiedsrichter verzichtet. Und zwar ganz bewusst!

Denn: anstelle von Schiedsrichtern soll der gegenseitige Respekt und statt rivalisierender Ehrgeiz ein faires Miteinander den gemeinsamen Tag bestimmen. Der Austausch und Spass zum Thema Rassismus steht klar im Vordergrund, die sportlichen Ambitionen sind zweitrangig.

Deshalb fordern wir alle TeilnehmerInnen auf, diese Aufforderungen zu beachten und allfällige Übereifrige auch darauf aufmerksam zu machen. Vielen Dank!

[Quelle: http://www.antiracup.ch]