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Erneut ein Suizid - Nieder mit dem Migrationsregime!

Erneut ist ein Mensch am schweizerischen Migrationsregime zerbrochen. Aktivist Moncef F. hat sich, bedroht durch Ausschaffung, Knast und Psychiatrie, das Leben genommen. Darauf starke Mobilisierung gegen das Migrationsregime in Zürich.

 

Am 2.5. wurde der ASZ- und Bleiberechtaktivist Moncef S. tot im Keller seiner ehemaligen Wohnung aufgefunden. Er hat Suizid begangen. Moncef war seit Mitte März in Ausschaffungshaft. Als er letzte Woche von seiner bevorstehenden Ausschaffung erfuhr, versuchte er, sich im Flughafengefängnis das Leben zu nehmen. Anschliessend wurde er in eine Klinik gebracht. Von dort floh er und wurde nun gestern tot aufgefunden. Es ist bereits der vierte bekannte Selbstmord in Zusammenhang mit Ausschaffungen in den letzten sechs Monaten.


Am 4.5 gab es spontan eine Mobilisierung in Zürich. Etwa 500 Menschen (davon ca. 50 Sans-Papiers) nahmen sich ausgehend vom Kasernenareal, wo noch das 1.Mai-Fest im Gang war, selbstbestimmt die Strasse. Die Stimmung an der Demo war aufgeladen und kämpferisch. Auch funktionierte die Aussenwirkung der Demo, viele interessierten sich und es schlossen sich immer mehr Leute an. Es war dies ein qualitativer Umschwung im Vergleich zu einigen früheren Umzügen, die eher verkümmerte Trauermärsche waren. Auf dem Löwenplatz kreuzten endlich die Riot-Cops auf und machten dicht, doch nach einer kurzen Verhandlung zogen sie wieder Leine.

Kampf der Asylindustrie! Nieder mit allen Staaten und Grenzen!

Links:

http://www.woz.ch/1319/moncef-s/noch-ein-opfer-des-asylregimes

http://www.bildung-fuer-alle.ch/artikel/selbstmord-von-asz-und-bleiberecht-aktivist-wegen-bevorstehender-ausschaffung-%E2%80%93-500-personen