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Brandanschlag auf den Freedom Bookshop in London

In der Nacht auf Freitag wurde gegen den Freedom Bookshop einen Brandanschlag verübt. Verletzt wurde zum Glück niemand, doch entstand erheblicher Sachschaden an Infrastruktur und Büchern.


Die Betreiberin des Buchladens, Freedom Press, ist das älteste und grösste anarchistische Verlagshaus Grossbritanniens. Gegründet wurde es 1886 von einem Freundeskreis, zu dem auch Peter Kropotkin zählte. Trotz einer wechselvollen Geschichte gelang es bis heute, nicht nur den Verlagsbetrieb ununterbrochen aufrecht zu erhalten, sondern auch die monatlich erscheinende Zeitung Freedom herauszugeben.


Schon mehrmals war der Verlag Ziel von Angriffen des Staates und rechtsextremistischer Gruppen. 1945 wurden Vernon Richards und drei weitere Herausgeber wegen des vermeintlichen Versuchs inhaftiert, durch antimilitaristische Publikationen "den Kampfeswillen von Angehörigen der britischen Armee zu untergraben". 1993 griffen Mitglieder des neonazistischen Combat 18 den Buchladen an, was eine rechtsextremistische Täterschaft beim aktuellen Anschlag umso wahrscheinlicher macht.


Im Internet sind bereits erste Solidaritätsaufrufe zu finden. So wurde auf Facebook die Kampagne "Donate a Poem for Freedom" lanciert, die ambitionierte Poetinn_en dazu aufruft, ein Gedicht zur Unterstützung zu "spenden". Mehr Informationen zu diesem und weiteren Aufrufen können auf der Website von Freedom Press abgerufen werden.