StandortFUCKtor Winterthur

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Verein Soli-Fonds, Bachtelstr. 70, 8400 Winterthur
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AntiRep-Aufruf: Diepoldsau!

Solidarität ist eine Waffe!
diepoldsau44.ch.vu

 



 

Liebe Freundinnen und Freunde, Genossinnen und Genossen!

Wir wenden uns mit diesem Schreiben an euch, weil wir auf eure Hilfe angewiesen sind.

Auf den 10. September 2011, also keine 2 Monate nach dem Massaker von Utøya, kündigte eine neu gegründete rechtsextremistische Gruppe namens „Europäische Aktion“ ihr sogenanntes „Europa-Fest“ an. Initiator dieses „Fests“ war der unverbesserliche Judenhasser Bernhard Schaub aus Eschenz TG. Geladen waren dann auch prominente HolocaustleugnerInnen und AntisemitInnen aus ganz Europa, darunter VertreterInnen der NPD, des faschistischen British National Front (BNP) oder der verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ), die nach dem Vorbild der Hitlerjugend funktioniert.

Der genaue Veranstaltungsort wurde von den Nazis geheimgehalten, an einem Treffpunkt auf einem Parkplatz in Diepoldsau SG sollte ihre Gefolgschaft die genauen Infos erhalten.

Gegen dieses Treffen fand in Diepoldsau eine antifaschistische Mobilisierung statt. Etwa 80 AktivistInnen aus der Schweiz und Österreich versammelten sich, um gegen dieses offen faschistische Treffen einzustehen.

Das Versammlungsrecht galt an diesem Tag aber nur den Nazis. 44 AntifaschistInnen wurden nach kurzer Zeit von einem Grossaufgebot der Kapo St. Gallen eingekesselt und nach einer Hetzjagd verhaftet. Zur gleichen Zeit konnten die Nazis ungehindert eine Protest-Velokarawane aus Österreich mit Holzlatten attackieren. Die Polizei schaute weg.

Mittlerweile sind die Strafbefehle mit unglaublich hohen Bussen eingetroffen:

1400 – 2000 Fr. pro Person.

Doch dabei bleibt es nicht: Inzwischen hat die St. Gallische Staatsanwaltschaft den Prozess eröffnet – wegen Hausfriedensbruch* und unbewilligter Demonstration. Da sich einige Verhaftete diese Schweinerei nicht bieten lassen wollen, ziehen sie vor Gericht.

So kommt es, dass im „demokratischen Musterstaat“ Schweiz unser Protest 70’000 Franken (Bussen), mit den Gerichtsgebühren und Anwaltskosten über 100’000 Franken kostet!

Für viele der Verhafteten haben diese Bussen weitreichende finanzielle Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft verfolgt damit das Ziel, uns einzuschüchtern und will so verhindern, dass wir uns auch in Zukunft die Strasse nehmen.

Deshalb sind wir auf kleine und grosse finanzielle Zuwendungen angewiesen.

Damit diese Strategie der Repression und Unterdrückung nicht aufgeht!

Antirepression-Kasse: PC 90-192016-2 // Verein Soli-Fonds Winterthur // Vermerk: Diepoldsau

Besten Dank für eure Solidarität!

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