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7. Anarchietage in Winterthur

7. Anarchietage in Winterthur vom 10.-12. Februar 2012

 
Programm & weitere Infos unter

Nach einem Jahr Auszeit freuen wir uns, euch die siebten Anarchietage in Winterthur ankündigen zu können. Vom 10. bis 12. Februar 2012 wollen wir uns in fünf Veranstaltungen dem historisch schwer befrachteten Komplex "Anarchismus und Gewalt" nähern. Jenseits des bürgerlichen Klischees des "bombenwerfenden Anarchisten mit Spitzhut und Bart" soll anhand von geschichtlichen und aktuellen Beispielen die Frage aufgeworfen werden, ob, welche und wie viel Gewalt gegen Menschen sich mit dem Streben nach einer herrschaftsfreien Gesellschaft verträgt. Dabei sollen aber nicht nur moralische und strategische Erwägungen zur Sprache kommen, durch die wir uns in unserem politischen Handeln leiten lassen. Ebenso thematisiert werden soll, wie wir, in einem auf Ausbeutung und Unterdrückung basierenden System sozialisiert, mit Gewalt in den eigenen Reihen umgehen können.

Die Anarchietage in Winterthur wurden erstmals 2005 durchgeführt und entwickelten sich seither kontinuierlich zu einem Grenzen sprengenden Forum der Reflexion und Kritik. Wir sind bestrebt, mit abwechslungsreichen und spannenden Vorträgen und Filmvorführungen diverse Facetten herrschaftsfreier Theorie und Praxis abzudecken. Die Anarchietage sollen aber nicht nur die Möglichkeit bieten, Anarchismus zu "erfahren", sondern ebenso, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Deshalb achten wir darauf, dass stets genügend Raum und Zeit geboten wird, das Gehörte und Gesehene im Plenum zu besprechen und für die eigene politische Arbeit produktiv zu machen. Die Anarchietage sollen jedoch nicht nur libertären Aktivistinnen und Aktivisten offenstehen. Wir wollen keinen "exklusiven" Anlass, sondern eine offene Plattform, die auch Neugierigen und Kritiker_innen offensteht.
 
Ein paar Monate älter als die Anarchietage ist die organisierende Gruppe, die Libertäre Aktion Winterthur. Als anarchistische Kommunistinnen und Kommunisten streben wir eine Gesellschaft an, in der sich Menschen als Freie und Gleiche begegnen und deren Wirtschaft nach solidarischen und kooperativen Prinzipien organisiert wird. Von einem solchen Ideal ausgehend, stellen wir uns gegen Staat, Kapitalismus und jegliche Formen der Unterdrückung. Wir sind überzeugt, dass dies nur durch die kompromisslose Zerstörung aller herrschaftlichen Strukturen erreicht werden kann. Unsere Strategie ist die des Klassenkampfes. Wir regen an zu, und solidarisieren uns mit Streiks und Direkten Aktionen von ArbeiterInnen und Angestellten (z.B. Boykott, Sabotage etc.), Protesten und sozialen Revolten von Marginalisierten und Besitzlosen sowie die Selbstorganisierung von Ausgebeuteten und Unterdrückten jeder Art.