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Die libertäre Aktion Winterthur

Die Libertäre Aktion Winterthur - Deine Ansprechpartnerin für anarchistische Theorie & Praxis

Die Libertäre Aktion Winterthur (LAW) wurde 2004 aus einem Zusammenschluss von verschiedenen linksradikalen Aktivistinnen und Aktivisten gegründet.
 
THEORIE

Trotz grossen Versprechungen, trotz einem eigentlich unermesslichen Reichtum können wir auch im neuen Jahrtausend weltweit Ungleichheit, Rassismus, Sexismus, Armut, Krisen und Krieg konstatieren. Diese sind nicht etwa Naturgesetze, notwendige gesellschaftliche Übel: Sie sind das Resultat von spezifischen Sozial- und Wirtschaftsordnungen, deren Ertrag nicht, wie es uns von Politikerinnen, Wirtschaftsbossen und „Expertinnen“ tagtäglich gesagt wird, irgendwann der gesamten Menschheit zugute kommen, sondern immer nur ein paar Wenigen. Natürlich wollen wir damit nicht behaupten, dass alle politischen Systeme und ihre (negativen) Auswirkungen auf den Alltag der Menschen identisch sind: Selbstverständlich bevorzugen wir ein Leben im relativen Wohlstand in der Schweiz, und auch wir sehen die Vorteile, die eine so genannte Demokratie gegenüber einer Diktatur bietet. Aber: Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann ist es die Relativität solcher „Fortschritte“. Erstens sind diese Fortschritte nicht das Resultat der Anstrengungen der ganzen Gesellschaft, sondern basieren immer auf der Ausbeutung einer ganz bestimmten Klasse. Die Leistungen des Proletariats, verstanden als diejenige Klasse von Menschen, die gezwungen sind, für ihren Lebensunterhalt Lohnarbeit zu verrichten, ist die Quelle des Wohlstandes und damit auch von kulturellen, politischen und sozialen Leistungen. Zweitens kommt dieser Fortschritt nicht etwa allen gleich zugute – diejenigen, die am meisten dafür gelitten haben, sind normalerweise diejenigen, die am wenigsten von den Errungenschaften profitieren. Schliesslich zeigen uns die immer häufiger auftretenden Krisen, dass selbst die scheinbar auf ewige Zeit gesicherten Fortschritte ganz schnell zur Diskussion stehen können. „Arbeitsplatzsicherheit“, „Demokratie“, „Rechtsstaatlichkeit“? Ganz gut, solange sie der herrschenden Klasse zur Ausbeutung des Proletariats nützlich sind, lästig, wenn von unten gegen oben aufgemuckt wird.

Wir lehnen den Weg der allmählichen Reformen ab, wie er von linken Parteien begangen wird, und propagieren statt einem „humaneren“ Kapitalismus und einem „demokratischeren“ Staat deren Abschaffung und Substituierung durch den libertären Kommunismus. In diesem gilt der Grundsatz:
Abschaffung und Substituierung durch den libertären Kommunismus. In diesem gilt der Grundsatz: Jede/r nach seinen/ihren Fähigkeiten, jedem/r nach seinen/ihren Bedürfnissen. Einerseits bedeutet dies eine Demokratisierung der Produktion: Arbeit beruht grundsätzlich auf Freiwilligkeit: Niemand kann zu einer Arbeit gezwungen werden, die er/sie nicht ausführen will. Das hat zur Folge, dass unbeliebte Arbeit, die jedoch unerlässlich ist, möglichst rationalisiert und pro Person auf ein Minimum reduziert wird. Der technische Fortschritt und die möglichst gleichmässige Aufteilung werden also gerade bei solchen Aufgaben besonders forciert. Anderseits werden die Früchte der gemeinsamen Leistungen allen zur Verfügung gestellt, egal, wie wenig oder viel der einzelne Mensch zu dieser bestimmten Arbeit beigetragen hat. Folglich wird das Privateigentum, insofern es eine Instanz für die Produktion und den individuellen Tausch darstellt, überflüssig sein und abgeschafft werden: Alles, was nicht für den eigenen Konsum bestimmt ist, also ein dem einzelnen Menschen eigenes, direktes materielles Bedürfnis zur Grundlage hat, ist im Besitz der Gemeinschaft. Ohne den individuellen Tausch wird natürlich auch das Geld als Tauschäquivalent obsolet sein. Die Angst, eines Tages mittellos zu sein, und der wirtschaftliche Neid entfallen durch diese Wirtschaftsordnung völlig. Auch werden die typischen Probleme unserer heutigen Gesellschaft – Rassismus und Antisemitismus, Sexismus und Homophobie, Konkurrenzdenken und Krieg – ihrer ökonomischen Grundlagen beraubt und damit realistischerweise aufhebbar.

Ein solches wahrhaft demokratisches Wirtschaftsmodell ermöglicht also eine Produktion nach Bedürfnissen statt nach Profit, muss aber zugleich auch jeder einzelnen Person weitreichende Einflussmöglichkeiten bieten.

Der libertäre Kommunismus ist eine Gesellschaft der Gleichen, aber auch der Freien. Die individuelle Freiheit ist nicht trotz, sondern gerade wegen dem gemeinschaftlichen Besitz gesichert. Entscheide finden grundsätzlich immer von unten nach oben statt, jeder Person wird ein möglichst hohes Mass an Entscheidungen über ihr alltägliches Leben in der Kommune eingeräumt. Ist er/sie mit Beschlüssen nicht zufrieden, steht ihm/ihr jederzeit die Möglichkeit offen, die Kommune zu verlassen und sich in einer anderen, die seinen/ihren Bedürfnissen besser entspricht, zu engagieren, oder gar eine neue zu gründen. Der Zwang, tagein tagaus eine möglicherweise verabscheute Arbeit zur Bereicherung anderer zu verrichten, nur um sich einigermassen über Wasser halten zu können – was einer der krassesten Widersprüche zur individuellen Freiheit darstellt –, entfällt also völlig.
Noch sind wir weit entfernt vom libertären Kommunismus. Die Frage stellt sich, wie wir dieses Ziel erreichen wollen, und welche Rolle Netzwerke und Gruppen wie die LAW dabei spielen können.

1    Wir sind davon überzeugt, dass der freiheitliche Kommunismus nur durch eine weltweite Revolution des Proletariats geschaffen werden kann. „Sozialismus in einem Land“, antiimperialistische Befreiungskämpfe und ähnliche Konzepte können zwar durchaus zur Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse für bislang benachteiligte Bevölkerungsschichten führen. Dies kann aber niemals als Teil einer libertären Strategie gesehen werden. Denn ihr Ziel ist die Bildung einer nationalen Identität und/oder die Verstaatlichung der Produktionsmittel, was dem Anarchismus offensichtlich widerspricht.

2    Bis zum – und bestimmt auch nach dem –  Zeitpunkt einer libertären Weltrevolution müssen Kämpfe auf vielen verschiedenen Ebenen geführt werden. Wirtschaftliche, soziale, politische, kulturelle, ökologische Kämpfe, wobei keiner Vorrangigkeit für sich beanspruchen kann: Das Ziel ist die Befreiung des Menschen von allen Fesseln. Die Arbeit antirassistischer Gruppen ist also genauso wichtig wie diejenige von Öko-Aktivistinnen und -Aktivisten und revolutionär-syndikalistischen Bewegungen.

3    Für eine anarchistische Organisation ergeben sich daraus zwei Erfordernisse: Erstens muss sie diese Kämpfe auf ein allseitig anwendbares ideologisches Fundament stellen. Dieser Kern anarchistischer Theorie soll einerseits so dynamisch gestaltet sein, dass er sich auf alle Teilkämpfe anwenden lässt, anderseits so starr, dass er Widersprüche innerhalb der Ideologie ausschliesst. Zweitens entwickelt die Organisation eine gesamtheitliche Strategie, die ein dynamisches Set an Taktiken zur Verfügung stellt, welche in den einzelnen Kämpfen zur Anwendung kommen können. Die Strategie stellt sicher, dass sich die Taktiken nicht im Widerspruch zur Ideologie und zu sich selbst befinden. Sie betont zudem die Gleichrangigkeit der einzelnen Kämpfe und ist versucht, diese zu einem grossen Ganzen zu verbinden. Kämpfe können nur dann in Hinblick auf die Revolution sinnvoll geführt werden, wenn sie sich gegenseitig ergänzen, und nicht ad absurdum führen.

4    Daraus folgt nicht, dass die Ideologie, die Strategie und die davon abgeleiteten Taktiken unbegrenzte Gültigkeit haben. Die Ideologie leitet sich immer von der Analyse der momentan herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen ab, und so muss auch die Strategie und ihre praktische Umsetzung in den Teilkämpfen jeweils den aktuellen Stand der Ideologie widerspiegeln. Nichtsdestotrotz hat unsere Auffassung von Anarchismus einige wenige unwandelbare Kernelemente: Auf ideologischer Ebene die Bekämpfung jeglicher Unterdrückung und das Streben nach einer herrschaftslosen Gesellschaft; daraus hervorgehend eine Widerspruchsfreiheit zwischen dem Mittel und dem Weg und der Verzicht auf die Anwendung von offensiver Gewalt gegen Mensch und Tier auf strategischer Ebene; und schliesslich der Rückgriff auf altbewährte taktische Methoden wie die „konstruktiven“ Ansätze - Diskussionen, Vorträge und die Schaffung von weiteren libertären Strukturen - oder die „destruktiven“ der Sabotage, des Boykotts und des Streiks.

5    Die einzelnen Mitglieder übernehmen die kollektive Verantwortung für die Kämpfe, die von innerhalb der Organisation geführt werden. Ebenso ist die Organisation für die politischen Tätigkeiten jedes einzelnen Mitglieds verantwortlich: Die revolutionäre Disziplin verbietet den assoziierten Menschen, politische Aktivitäten zu betreiben, die im Widerspruch zur ideologischen oder strategischen Linie der Organisation stehen.

6    Um eine freiheitliche und unabhängige Entscheidungsfindung innerhalb einer solchen Organisation zu gewährleisten, ist ein föderaler Aufbau unabdingbar. Anders als leninistische Kaderorganisationen kennen anarchistische Strukturen weder einen Parteiapparat noch Beschlüsse einer Avantgarde, denen sich das „Fussvolk“ fügen muss. Entscheide werden immer an der Basis getroffen, so dass jedes einzelne Mitglied die Möglichkeit hat, seine Meinung in den Entscheidungsprozess einfliessen zu lassen und optimalerweise den endgültigen Beschluss in ihrem oder seinem Sinne mitzuprägen. Basisgruppen können sowohl berufs-, interessens- wie auch ortsspezifisch gebildet werden, ihre Positionen werden durch Delegierte auf Ebene der Gesamtorganisation vertreten. „Berufsrevolutionäre“ oder bezahlte Funktionäre, die oft eigene Klasseninteressen haben, kennt die Organisation nicht.

7    Im Gegensatz zu einer wachsenden Anzahl anderer Länder existiert in der Schweiz noch keine solche Organisation. Mittelfristiges Ziel der LAW ist es deshalb, durch interne Diskurse über Theorie und Praxis und deren Diskussion mit interessierten Menschen und Gruppen ausserhalb, durch Schaffung von Strukturen und Bildung von Allianzen und Bündnissen eine solche Organisation auf Grundlage des libertären Kommunismus aufzubauen.

PRAXIS

Seit ihrer Gründung hat die LAW unzählige Diskussionsrunden, Filmabende, Konzerte, Lesungen, Referate und „libertäre Diners“ organisiert und sich an diversen Kampagnen und Bündnissen beteiligt. Eine unvollständige Chronik ist auf der Website zu finden. Bekanntheit über die Region hinaus erlangten die seit 2005 jährlich stattfindenden Anarchietage und die Libertäre Buchmesse, welche 2010 zum zweiten Mal durchgeführt wird.
Die Anarchietage (www.anarchietage.ch) sind eine mehrtägige Veranstaltungsreihe zur Theorie und Praxis des Anarchismus. Mit ihrer Mischung aus Einführungsvorträgen und Referaten sollen sie sowohl für „EinsteigerInnen“ als auch für „Fortgeschrittene“ attraktiv sein. Zudem erfüllen sie mit ihrem internationalen Publikum die Funktion einer informellen Austauschplattform zwischen Aktivistinnen und Aktivisten. Die Libertäre Buchmesse (www.buechermesse.ch) bietet libertären Verlagen, Vertrieben und Organisationen die Möglichkeit, ihr Programm einer geneigten Öffentlichkeit vorzustellen. Der Anlass ist jeweils begleitet von einem reichhaltigen Angebot an Referaten und kulturellen Darbietungen.

http://www.libertaere-aktion.ch | law (A) arachnia . ch
LAW c/o Verein für libertäre Kultur
Postfach 286 | CH-8406 Winterthur
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Diskussion

2 Texte: [ THE LAW - eine textkritik | Replik auf den Text "THE LAW - eine Textkritik" ]

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THE LAW - eine textkritik

AutorIn : * | 28-05-2010 14:20 [Quelle: indymedia]

THE LAW
zu deutsch: das recht, gesetz, rechtssystem, gericht, die bullen, vorschrift

dies ist eine kritik am flyer* „die libertäre aktion winterthur; deine ansprechpartnerin für anarchistische theorie und praxis“ (link:  http://www.arachnia.ch/etomite/Joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=309&Itemid=29). sie soll dazu anregen, die „anarchistischen“ strukturen, gruppierungen und ideologien zu hinterfragen und bereits vorhandene diskussionen zu vertiefen. diesem versuch spaltung vorzuwerfen, wiederspiegelt nur den kritisierten massenglauben und wiederholt die aufrechterhaltung des linken einheitsbreis, die der erhaltung des sozialen friedens dient. hier wird nicht behauptet, dass dieser text eine umfassende und kritikfreie analyse ist, falls so etwas überhaupt möglich sein sollte. es geht darum, neue gedankengänge zu provozieren und mit der vorherrschenden vagheit zu brechen

die grundstruktur des genannten flyers ist fogende: die libertäre aktion winterthur (LAW) möchte eine ansprechpartnerin für an anarchistischer theorie und praxis interessierte darstellen. es wird klargestellt, wie auf dieses angebot zugegriffen werden kann und was dabei zu erwarten ist. zu diesem zweck wird versucht eine komplette theorie auf einem knapp zwei A4 seiten langen flyer darzulegen. zum abschluss wird die umsetzung der theorie in die praxis mit einigen wenigen beispielen in klaren grenzen gehalten.

die LAW scheint davon auszugehen, dass die menschen, die immerhin selbstständig genug denken können, um zu erkennen, dass sie sich mit anarchistischer theorie auseinandersetzen und diese auch ausleben wollen, noch stets einer starken führung bedürfen. eine überlegung, die uns nur allzu bekannt vorkommt. seien es die jetzigen zustände in der politik, die durch medien vorgefertigten meinungen (egal ob links oder rechts), die nur noch übernommen und als die eigenen vermarktet werden müssen, die ökonomischen strukturen oder die propagandierung reformistischer, sozialistischer, kommunistischer oder moralischer parolen - überall ist die idee der starken, bewussten, aufgeklärten, zivilisierten, bemittelteren, hierarchisch höher gestellten, die den schwachen, unbewussten, unaufgeklärten, unzivilisierten, minderbemittelten, unterdrückten zeigen wo‘s lang geht vorhanden. wer in dieser umgebung gross geworden ist, hat das freie, selbstbestimmte denken nie gelernt und es ist auch besser, es dabei zu belassen: nur so kann sicher gestellt werden, dass die revolution so verläuft, wie sich die aufgeklärten vorreiterinnen das vorstellen.

der gesamte text ist so geschrieben, dass er möglichst „die massen“ ansprechen soll und für diese einfach zu verarbeiten ist. ein beispiel ist die folgende textstelle: „selbstverständlich bevorzugen wir ein leben im relativen wohlstand in der schweiz, und auch wir sehen die vorteile, die eine so genannte demokratie gegenüber einer diktatur bietet.“ diese populistische und zugleich reformistische aussage kann nur so verstanden werden, dass jene menschen nicht abgeschreckt werden sollen, die zwar eine änderung wollen, aber es eigentlich auch ganz bequem finden, weiterhin von ihren privilegien zu profitieren. es wird nur die relativität des fortschritts, jedoch nicht sein vorhandensein an sich in frage gestellt. ein weiteres beispiel dafür: „auch werden die typischen probleme unserer heutigen gesellschaft -rassismus, und antisemitismus, sexismus und homophobie, konkurrenzdenken und krieg- ihrer ökonomischen grundlagen beraubt und damit realistischerweise aufhebbar.“ damit wird eine komplizierte realität auf eine oberflächliche kritik herunter gebrochen, um sie für alle zugänglich und konsumierbar zu machen. sich darauf einzulassen heisst einerseits, eine stark vereinfachte und somit zu kurz greifende systemkritik zu verbreiten. anderseits wird deutlich, dass durch das bereitstellen von einfachen „antworten“ die eigeninitiative zu einer tiefgründigen auseinandersetzung mit sich selbst, dem herrschenden und revolutionären perspektiven nicht angestrebt wird. die möglichkeit zur freien entfaltung und vereinigung von individuen wird nicht nur nicht in betracht gezogen, sondern für angeblich übergeordnete notwendigkeiten aufgeopfert. solche populistische, vereinfachte, ja sogar manipulative propaganda kann nur darauf ausgelegt sein, dass grundlegende veränderungen allein durch von avantgardistinnen geführte massen passieren sollen. in einer anarchistischen analyse, die schon durch den namen herrschaftsfrei zu sein hat, hat eine solche ansicht nichts verloren.
es gibt noch einige textstellen, die darauf hinweisen, dass die LAW sich als organisation „professioneller aktivistinnen“ sieht und diese position einer organisation auch nach der revolution als unumgehbar und notwendig empfindet: ein technischer fortschritt und möglichst gleichmässige aufteilung von unbeliebter arbeit wird forciert (duden: forcieren: etwas mit nachdruck betreiben, vorantreiben, beschleunigen, steigern. forciert: gewaltsam, erzwungen, gezwungen, unnatürlich); wir werden im „wahrhaft demokratischen wirtschaftsmodell“ leben; entscheide werden von unten nach oben stattfinden; jeder person wird ein möglichst hohes mass an entscheidungen über ihr alltägliches leben in der kommune eingeräumt; bei unzufriedenheit mit beschlüssen steht einem jederzeit die möglichkeit offen, die kommune zu verlassen. wie eine solche (über-)organisation aussehen sollte, wird auch gleich klargestellt: sie wird die verschiedenen kämpfe auf ein allseitig anwendbares ideologisches fundament stellen und eine gesamtheitliche strategie entwickeln, die sicher stellt, dass sich die taktiken nicht im widerspruch zur ideologie und zu sich selbst befinden. um hier noch die angestrebte machtposition und unantastbarkeit der organisation zu verbergen, hilft es auch nichts, wenn weiter hinten im text beteuert wird, dass diese strategie keine unbegrenzte gültigkeit hat und für eine herrschaftslose gesellschaft gekämpft wird. wiederlegt wird diese behauptung spätestens im nächsten abschnitt, in dem „die revolutionäre disziplin den assoziierten menschen verbietet, politische aktivitäten zu betreiben, die im widerspruch zur ideologischen oder strategischen linie der organisation stehen“. kann dies anders verstanden werden, als dass der organisation totaler gehorsam gehört und am besten auch keine fragen gestellt werden sollen? jeder weitere versuch, das eigene programm als anarchistisch darzustellen, scheitert kläglich bei der verwendung der begriffe föderaler aufbau, basis und mitglied, beim eingeständniss, dass die eigene meinung optimalerweise gerade noch dazu berechtigt ist, den endgültigen beschluss mitzuprägen und bei der unterscheidung von „intern“ und „extern“.

alles in allem spricht sich die LAW deutlich über ihre ziele aus. es soll eine gesellschaft entstehen, die zwar nicht in den herkömmlichen ökonomischen strukturen hängenbleibt, aber weiterhin von konsum und einem materiellen bedürfnis, das gestillt werden muss, ausgeht. jegliche individuellen lebensentwürfe werden unter dem deckmantel der herausgeschrieenen freiheit im keim erstickt, in dem alle entscheidungen den filter der organisation (LAW?) durchlaufen müssen. wiedersprüche zu deren ideologie haben keinen platz. erkennen wir hier nicht ein altbekanntes muster? der weg zu dieser neuen gesellschaft führt über die aufklärung und animation der ausgebeuteten zum widerstand von innerhalb einer organisation, über den phantasielosen rückgriff auf angeblich altbewährte methoden, über die beteiligung an kampagnen -welche per se mit forderungen an die herrschenden strukturen verbunden sind- und über weitere konsumierbare, attraktive aktivitäten, die einem publikum angeboten werden.
was die LAW hier propagiert, hat nichts mit einer anarchistischen perspektive zu tun. es ist viel mehr ein weiterer versuch, das system zu renovieren. dies geschieht hier zwar in umfassenderer weise, als es üblich ist, bleibt dabei aber weiterhin dem glauben an verwaltung und zentrierung der bedürfnisse hörig.

wem dies nicht genügt, wer das verlangen nach mehr -so diffus sich dieses auch äussern mag- in sich trägt, kann sich nicht mit den herrschenden verhältnissen und eben so wenig mit deren reformistischen veränderungen zufrieden geben. wer ein unbändiges gefühl, ein drängen und sehnen nach etwas, das wir so vereinfacht „die freiheit“ nennen, in sich spürt, wird sich in einer organisation -unter welchem namen diese auch agiert- niemals wiederfinden, noch vollständig entfalten können.
wenn wir unserer sehnsucht nach leben neue nahrung geben, es ausprobieren und auskosten wollen, müssen wir mit allem bestehenden brechen, können wir keinem weiteren programm folgen und keine kompromisse mehr eingehen, müssen wir uns unserer künstlichen bedürfnisse entledigen und das experiment mit dem unmöglichen wagen. dazu gehört vermeintliche sicherheit und kontrolle loszulassen, sich seinen ängsten zu stellen, genauso, wie die annahme jeglicher hierarchien zu verweigern und die einschränkung oder verletzung unseres selbst nicht zuzulassen .
damit wir unsere leben erfahren und neue ideen sich entfalten können; eine komplett neue perspektive entwickelt werden kann, muss alles was uns davon abhält zerstört werden. widmen wir uns der freude, die in dieser zerstörung wächst.

*die kritik ist konkret auf diesen flyer gerichtet. die LAW und ihre struckturen werden nur anhand dieses flyers analysiert, dabei wurde kein vorwissen oder andere bezugspunkte eingebaut. wäre der flyer von einer anderen organisation, sähe die kritik gleich aus. es geht in diesem konkreten fall um das wie und was, nicht um das wer. die kritik konzentriert sich ausserdem nur auf einen teilaspekt der wiederspüchlichkeit des flyers. weitergehende auseinandersetzung mit einem konsequenten bruch mit den herrschenden verhältnissen und den reformistischen strategien „linker organisationen“ werden hoffentlich an einem anderen ort statt finden.

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Replik auf den Text „THE LAW – eine textkritik“1

Vor einigen Wochen haben wir eine Neuausgabe unseres Faltflyers „Die Libertäre Aktion Winterthur: Deine Ansprechpartnerin für anarchistische Theorie & Praxis“ veröffentlicht.2 Dieser versucht, die Grundlinien unserer politischen Arbeit darzulegen, kann aber keineswegs als eigentliches Grundsatzpapier verstanden werden. Wir waren und sind uns im Klaren darüber, dass unsere Forderung nach einem hohen Grad an Organisation3 von verschiedener Seite Kritik hervorrufen musste. Dass dies nun erstmals in schriftlicher Form durch eine Person geschehen ist, die sich offensichtlich im Umfeld des sog. insurrektionalistischen4 Anarchismus bewegt, erstaunt uns ebenfalls wenig. Denn in den vergangen Monaten erlebte diese spezifische Auslegung des Anarchismus in der Deutschschweiz einen eigentlichen Popularitätsschub, sei dies nun durch die massenhafte Verbreitung der „internationalen anarchistischen Zeitschrift“ „A corps perdu“5 oder die Publikation von entsprechenden Texten auf dem deutschsprachigen Blog „An die Waisen des Existierenden“6 . Auch der Rummel um die Verhaftung7 von Lucca Bernasconi, Costantino Ragusa und Silvia Guerini aus dem Umfeld der anti­zivilisatorischen Zeitschrift „Terra Selvaggia“8, die angeblich einen Bombenanschlag auf eine neue Forschungseinrichtung von IBM in Rüschlikon geplant haben, und andere Vorfälle9 mögen das ihre dazu beigetragen haben. Wegen der momentanen Prominenz dieser anarchistischen Spielart hierzulande scheint es uns wichtig, eine ausführliche Kritik am insurrektionalistischen Agitationskonzept, das wir als libertäre Kommunistinnen und Kommunisten sowohl aus strategischen wie auch theoretischen Überlegungen ablehnen, zu formulieren. Das dies einige Zeit in Anspruch nehmen wird, ist hoffentlich nachvollziehbar. Deshalb beschränken wir uns an dieser Stelle auf die Klärung einiger Missverständnisse über unser Konzept, denen die Autorin oder der Autor von „THE LAW – eine textkritik“ unserer Meinung nach erlegen ist.
Wir finden es wichtig und richtig, dass Kritik an unserem Flyer auch in schriftlicher Form veröffentlicht wird. Insofern stimmen wir auch der Autorin oder dem Autor des Textes zu, dass es wichtig sei, „die „anarchistischen“ strukturen, gruppierungen und ideologien zu hinterfragen und bereits vorhandene diskussionen zu vertiefen.“ Allerdings kritisieren wir den Versuch, dieses Vorhaben unter „neutralen“ Vorzeichen zu vollziehen, wie die Formulierung, dass es darum gehe, „neue gedankengänge zu provozieren und mit der vorherrschenden vagheit zu brechen“, nahelegt. Eine Kritik erfolgt immer unter gewissen ideologischen Prämissen, auf deren Darlegung wir in ihren Grundlagen zum Zweck einer konstruktiven Diskussion zukünftig hoffen, ansonsten unsere Replik auf die Vorwürfe schnell Gefahr läuft, ins Leere zu greifen, und wahrscheinlich ebenso einen grossen Teil der LeserInnenschaft über Motive der Kritik im Dunkeln lässt.
Wie bereits angedeutet, ging es uns nicht um den Versuch, „eine komplette theorie auf einem knapp zwei A4 seiten langen flyer darzulegen“, und schon gar nicht, „die umsetzung der theorie in die praxis  mit einigen wenigen beispielen“ abschliessend aufzuzählen. Ebenso daneben trifft auch der unmittelbar darauf formulierte Vorwurf, dass „die LAW [ ] davon auszugehen [scheint], dass die  menschen, die immerhin selbstständig genug denken können, um zu erkennen, dass sie sich mit  anarchistischer theorie auseinandersetzen und diese auch ausleben wollen, noch stets einer starken  führung bedürfen.“ Bereits die Formulierung „die LAW scheint davon auszugehen“, die zwar ohne irgendeinen Beleg auskommt, dafür den Auftakt einer längeren Eloge auf eine wie auch immer geartete „Selbstbestimmung“ des Menschen bildet, die in ihrer naiven Negierung einer quasi­deterministischen gesellschaftlichen Prägung der individuellen Gedankenwelt10 schon fast dem Kantschen Aufklärungsoptimismus das Wasser reichen könnte, deutet darauf hin, dass sich die Autorin oder der Autor in ihrer Aussage nicht besonders sicher war. Und tatsächlich ist der Vorwurf absurd, aus der Veröffentlichung eines Flyers, in dem an keiner Stelle der Anspruch auf Alleingültigkeit erhoben wird, abzuleiten, dass die LAW der Meinung ist, die Menschen bedürfen einer starken Führung. Wie jede Publikation – inbegriffen derjenigen der „aufständischen“ AnarchistInnen – zeigt sie optimalerweise lediglich andere Modi der Weltanschauung und alternative Handlungsmöglichkeiten auf. Geradezu bizarr scheint es da, wenn es dem Flyer zum Vorwurf gemacht wird, dass „der gesamte text [ ] so geschrieben [ist], dass er möglichst „die massen“ ansprechen soll  und für diese einfach zu verarbeiten ist.“ Widerspiegelt diese Wahl der Worte, die dahinter stehende Überzeugung nicht gerade diejenige Einstellung, die eine „Elite“ gegenüber dem „Pöbel“ an den Tag legt? Somit wären dann die folgenden Ausführungen der Autorin oder des Autors eher auf ihre auto­kathartische Wirkung zu untersuchen, wenn z.B. wiederum ohne Belege geschrieben wird, dass „es [ ]  noch einige textstellen [gibt], die darauf hinweisen, dass die LAW sich als organisation  „professioneller aktivistinnen“ sieht und diese position einer organisation auch nach der revolution  als unumgehbar und notwendig empfindet“, dass „wiedersprüche [sic!] [zur Ideologie der LAW] keinen Platz haben“ oder dass „solche populistische, vereinfachte, ja sogar manipulative propaganda [ ] nur darauf ausgelegt sein [kann], dass grundlegende veränderungen allein durch von avantgardistinnen geführte massen passieren soll.“ Entlarvend auch die widerspruchsvolle Formulierung, die unmittelbar daran anknüpft: „in einer anarchistischen analyse, die schon durch den  namen herrschaftsfrei zu sein hat, hat eine solche ansicht nichts verloren.“
Immer wieder zum Ausdruck gebracht wird die These, dass die Forderungen der LAW reformistisch seien. Dies ist zwar wenig erstaunlich bei einer Ideologie, deren revolutionäre Taktik sich, folgt man den Ausführungen am Schluss des Textes, auf das Zerstören desjenigen beschränkt, was uns davon abhält, eine komplett neue Perspektive zu entwickeln.11 Weshalb nun aber die Befürwortung einer Kampagne Reformismus sei, bleibt genauso unbeantwortet, wie wie eine Gesellschaft ohne Verwaltung funktionieren soll oder was genau unter dem Terminus der „zentrierung der bedürfnisse“ verstanden werden soll. Offenbar ist die Konfusion des oder der AutorIn dabei aber nicht nur inhaltlicher, sondern auch sprachlicher Natur. Wenn an unserem Flyer kritisiert wird, dass wir systemerhaltende Intentionen hätten, wenn wir eine „gesellschaft entstehen“ lassen wollen, „die zwar nicht in den herkömmlichen  ökonomischen strukturen hängenbleibt, aber weiterhin von konsum und einem materiellen bedürfnis,  das gestillt werden muss“, durchzogen ist, scheint die Frage auf der Hand zu liegen, wie denn nun eine wahrhaft herrschaftsfreie anarchistische Gesellschaft aussehen soll: Bevölkert etwa von Menschen, die weder über materielle Bedürfnisse verfügen noch gezwungen sind, zu konsumieren12 . Alles in allem riecht diese Kritik verdächtig nach derjenigen der anti­zivilisatorischen Wirrköpfe um John Zerzan und anderen „Green Anarchists“, deren Utopie einer „primitivistischen“ Gesellschaft, die auf den prä­neolithischen Stand der Technik zurückfallen soll, und nach eigenen Schätzungen nicht mehr als etwas 10 Millionen Menschen ernähren könnte.13 Womit denn natürlich auch die Adäquatheit des Attributs einer „anarchistischen“ Kritik an unserem Flyer ernsthaft in Zweifel gezogen werden kann.

Fussnoten:

  • 1 Dieser Text ist zu finden auf http://ch.indymedia.org/de/2010/05/76004.shtml .
  • 2 vgl. http://www.arachnia.ch/etomite/Joomla/index.php? option=com_content&task=view&id=309&Itemid=29
  • 3 Diese ist u.a. geprägt durch das Ziel eines einheitlichen strategischen und theoretischen Fundaments, das für die Mitglieder der LAW in ihrer politischen Praxis verbindlich sein soll, und durch die Schaffung von basisdemokratischen bzw. föderalen Strukturen. Ausführlicher wird dieses sog. „plattformistische“ Konzept behandelt im Kapitel „Die Prinzipien der anarchistischen Organisation“ in unserem Grundsatzpapier: http://www.arachnia.ch/etomite/Joomla/index.php? option=com_content&task=view&id=291&Itemid=47 . vgl. auch die Einleitung desselben: http://www.arachnia.ch/etomite/Joomla/index.php?option=com_content& task=view&id=287&Itemid=47 .
  • 4 Der insurrektionalistische („aufständische“) Anarchismus lehnt langfristige Organisationsformen ab und propagiert stattdessen den fortwährenden individuellen Aufstand und temporäre Zusammenschlüsse in sog. „Affinitätsgruppen“, also bspw. Gruppen von FreundInnen oder von Leuten mit einem gemeinsamen spezifischen Interesse. Oder wie es in dem zu besprechenden Text heisst: „wer ein unbändiges gefühl, ein drängen und sehnen nach etwas, das wir so vereinfacht „die freiheit“ nennen, in sich  spürt, wird sich in einer organisation – unter welchem namen diese auch agiert – niemals wiederfinden, noch  vollständig entfalten können. wenn wir unserer sehnsucht nach leben neue nahrung geben, es ausprobieren und  auskosten wollen, müssen wir mit allem bestehenden brechen, können wir keinem weiteren programm folgen und keine  kompromisse mehr eingehen, müssen wir unserer [sic!]  künstlichen bedürfnisse entledigen und das experiment mit  dem unmöglichen wagen. [...] damit wir unsere leben erfahren und neue ideen sich entfalen können; eine komplett neue  perspektive entwickelt werden kann, muss alles was uns davon abhält zerstört werden. widmen wir uns der freude, die  in dieser zerstörung wächst.“
  • 5 http://acorpsperdu.wikidot.com .
  • 6 http://andiewaisendesexistierenden.noblogs.org .
  • 7 vgl. http://www.freiheitx3.ch.vu .
  • 8 Einen Einblick in deren ideologischen Background gibt die Website http://www.informa­azione.info . Silvia Guerini hat  in diesem Zusammenhang vor ein paar Jahren den gegen Abtreibung gerichteten Aufsatz „Aborto: spunti critici di riflessione“ („Abtreibung: kritische Denkanregungen“) verfasst. In der Vorstellung des Forsetzungsbandes („Origine della vita – origine della morte“ ­ „Ursprung des Lebens – Ursprung des Todes“), in dem der Aufsatz veröffentlicht wurde und den Silvia zusammen mit Nicole Savoia herausgegeben hat, heisst es u.a.: "In diesem unablässigen Kreis der ewigen Widerkehr ist das Leben die andere Seite des Todes, unauflöslich ineinander  eingeflochten erlauben sie das Geschehen der Ganzheit, in ihrer manigfaltigsten Formen und Erscheinungen. Die Frau  mit ihrer Fähigkeit zu erzeugen ist mit ihrem ganzen Wesen an die Dynamiken gebunden, die jede Sache lenken." (vgl. das italienische Orginal unter http://www.informa­azione.info/files/bollettino.pdf ). Vom Anti­Abortions­Aufsatz hat sich Silvia inzwischen distanziert, das sie dies aber auch mit dem Fortsetzungsband gemacht hat, ist nicht bekannt. vgl. http://www.informa­azione.info/lettera_di_silvia_guerini_in_merito_ alla_non_pi_diffusione_di_aborto_spunti_critici_di_riflessione .
  • 9 vgl. die Auflistung auf http://andiewaisendesexistierenden.noblogs.org.
  • 10 Für diese idealistische Geisteshaltung typisch auch folgende Passage:
    „anderseits wird [durch die Diskussion der Möglichkeit zur Aufhebung repressiver Strukturen in einer  kommunistischen Gesellschaft] deutlich, dass durch das bereitstellen von einfachen „antworten“ die eigeninitiative zu  einer tiefgründigen auseinandersetzung mit sich selbst, dem [sic!] herrschenden und revolutionären perspektiven nicht  angestrebt wird. die möglichkeit zur freien entfaltung und vereinigung von individuen wird nicht nur nicht in betracht  gezogen, sondern für angeblich übergeordnete notwendigkeiten aufgeopfert.“
    Abgesehen davon, dass in unserem Flyer deutlich wird, dass tatsächlich eine „Gesellschaft der Freien und Gleichen“ im Kommunismus angestrebt werden soll, demonstriert die insinuierte universalistische (nicht: von der ökonomischen Formation abhängige) Möglichkeit zur „freien Entfaltung“ ­ einem liberalen Euphemismus – aller Menschen das Ausmass der Empfänglichkeit der oder des AutorIn für kapitalistische Gute­Nacht­Geschichten.
  • 11 Das sich dabei der inhärente Wunsch zur Autodestruktion konsequenterweise nicht nur auf die gleichnamigen Fortbewegungsmittel bezieht, liegt auf der Hand. Weiter wäre natürlich auch zu fragen, worin denn nun diese „komplett neue Perspektive“ besteht.
  • 12 Das lateinische Verb „consumere“ bedeutet u.a. „gebrauchen“ bzw. „(Nahrung) verzehren“.
  • 13 Viele Texte von John Zerzan sind zu finden auf http://www.johnzerzan.net und http://theanarchistlibrary.org/authors/John_Zerzan.html . Einschlägige Zeitschriften sind unter den Schlagworten „green anarchism“ und „primitivism“ zu Dutzenden im WWW zu finden.
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