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Zur Buchmesse und den A-tagen

Zur Buchmesse,…

Das Wochenende vom 31. Januar und 1. Februar wurde ganz den Büchern, Broschüren, Magazinen, Zeitungen und anderem Schreiberlingszeug gewidmet. Die erste Libertäre Buchmesse war eine gelungene Angelegenheit. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher war zu früher Morgenstunde beachtlich und gen Nachmittag in höchstem Masse erfreulich. Ob Comicfan, BelletristIn oder TheoriefanatikerIn, jedeR wurde fündig. Dies haben wir den vielen verschiedenen AusstellerInnen zu verdanken, die zum Teil von fernen Regionen nach Winterthur pilgerten. Zwischendurch wurden verschiedene Workshops durchgeführt, unter anderen mit Sebastian Kalicha, Hauke Thoroe, Rudi Mühland und Lou Marin. Ein grosses Dankeschön an alle, die irgendwie zum Gelingen dieser Messe beigetragen haben. Wer nicht liest, hat schon verloren!
 

… den Anarchietagen…

Im Anschluss, vom 2. bis zum 7. Februar sorgte jeweils pro Abend ein Vortrag für interessante Unterhaltung. Die nachfolgenden Diskussionen bereiteten nicht selten rauchende Köpfe und hitzige Streitgespräche, welche letztlich jedoch nur dazu beitragen konnten, das Verständnis zu erweitern und Positionen zu bestärken. Auch die Anarchietage erfreuten sich einer meist sehr hohen Zahl an Besucherinnen und Besucher. Einige Vorträge, die während den Anarchietagen und der Buchmesse gehalten wurden, stehen im Medienarchiv auf unserer Website zum Download bereit.
 

…und deren Selbstverständnis.

Obwohl positive Rückmeldungen zu den beiden Veranstaltungen überwiegen, wird gelegentlich der Vorwurf gegen die Libertäre Aktion erhoben, Veranstaltungen wie oben genannte hätten keinen direkten subversiven Effekt auf die bestehenden Verhältnisse. Natürlich ist das Schwachsinn. Eigentlich sehen wir uns nicht verpflichtet, über lose Anschuldigungen wie diese zu disputieren. Wir tun es trotzdem: Wir berufen uns auf den Grundsatz der freien Wahl der Aktionsformen anhand der gegeben Ressourcen, Fähigkeiten und Interessen der Mitglieder. Es ist von enormer Wichtigkeit einen aktiven Diskurs aufrecht zu erhalten, um sich nicht in verstaubten Phrasen und Dogmen zu verfangen. Auch sind der Aspekt der Schaffung einer libertären Kultur und der Gedanke der überregionalen Vernetzung fester Bestandteil eines revolutionären Prozesses. Wer denkt, besser darüber Beschied zu wissen, welche Aktionsform die Richtige sei, soll diese praktizieren! Uns vorzuschreiben, wie wir uns zu verhalten haben, erinnert schwer an eine christliche Moralvorstellung, welche zwingende Verhaltensnormen aufstellen will, oder an eine stramme Einheitspartei nach staatssozialistischer Manier. Plunder also, mit welchem wir uns nicht abgeben wollen.