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Soli-Aktion für die Streikenden bei Caballito im Baskenland

Soli-Aktion der FAU und der LAW für die Streikenden bei Caballito im Baskenland

Seit über eineinhalb Jahre streiken die ArbeiterInnen bei Caballito in Vitoria (Baskenland), einer Tochtergesellschaft des deutschen Werkzeugherstellers PFERD-Rüggeberg. Das Caballito Management will einen Teil der Belegschaft entlassen, die Löhne senken und gleichzeitig die Arbeitszeit erhöhen, trotz gutem Geschäftsgang und verweigert jegliche Verhandlungen.
 
 
 
Ca. 60 ArbeiterInnen der Caballito sind nach Deutschland zum Hauptsitz des Konzerns PFERD-Rüggeberg gereist, um heute und in den nächsten Tagen dort ihre Forderungen vorzubringen.
Unter dem Motto „Wir lassen uns von PFERD nicht schleifen" besuchten wir aus Solidarität heute Nachmittag den Schweizer Ableger PFERD-Vitex in Brüttisellen (Zürichstr. 38b), spezialsiert auf Schleifwerkzeuge. Wir informierten via Flugblatt die dortige Belegschaft direkt in den Produktions- und Büroetagen über die Machenschaften ihrer Firma und trafen zuguterletzt noch den sichtlich nervösen Chef, der uns aus dem Haus wies und mit der Polizei drohte. Offenbar hat die Geschäftsleitung bereits am Morgen ihre Sicht zum Konflikt gegenüber der ArbeiterInnenschaft dargelegt. Dies deutet darauf hin, dass der multinationale Konzern sich in Erklärungsnotstand befindet.

Wir unterstützen die Forderungen der Streikenden:

• Sofortige Aufnahme von Verhandlungen!
• Keine Entlassungen und keine Lohnsenkungen
• Sofortige Wiedereinstellung aller während des Streiks Entlassenen!

Mit solchen Aktionen soll nicht zuletzt ein Beitrag zum Aufbau solidarischer Netzwerke von ArbeiterInnen in Europa und darüber hinaus geleistet werden.
 
Mehr Hintergrund Informationen: www.fau.org/caballito
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FAU und LAW, Freitag 15. Juli 2005